These 14

Erwerbs­ar­beit ist wich­tig für Teil­habe, Iden­ti­fi­ka­tion und sozia­len Zusam­men­halt.

Erwerbs­ar­beit besitzt große Inte­gra­ti­ons­kraft. Sie bringt die Gesell­schaft und die ein­zel­nen Men­schen zusam­men. Sie begründet Stolz und Iden­ti­fi­ka­tion mit dem aus eige­ner Kraft Geleis­te­ten. Sie gibt dem All­tag Struk­tur, ermöglicht Kom­mu­ni­ka­tion und fördert so ganz ent­schei­dend den sozia­len Zusam­men­halt. Weil Erwerbs­ar­beit eine so große Bedeu­tung hat, ist der Zugang aller erwerbs­fä­hi­gen Men­schen zum Arbeits­markt beson­ders wich­tig. Das gilt, ganz unab­hän­gig davon, ob sie neu in Deutsch­land sind oder schon lange hier leben, ob sie Beein­träch­ti­gun­gen haben oder nicht. Die Gesell­schaft muss sich auch daran mes­sen las­sen, ob sie ange­mes­sene Zugangs­mög­lich­kei­ten zum Arbeits­markt bie­tet.

Unsere Kul­tur des Zusam­men­ar­bei­tens in der Sozia­len Markt­wirt­schaft ist kein freies Spiel der Kräfte, son­dern setzt auf das koope­ra­tive Zusam­men­wir­ken von Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mern. Diese Sozi­al­part­ner­schaft macht die Soziale Markt­wirt­schaft stark. In unse­rer Arbeits­ge­sell­schaft sol­len die Talente der Men­schen zur Ent­fal­tung kom­men unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher Her­kunft, Reli­gion oder Welt­an­schau­ung, Behin­de­rung, Alter, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät.

Die gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung muss sich in der Beschäf­tig­ten­struk­tur wider­spie­geln. Das gilt für den öffent­li­chen Sek­tor ebenso wie für die Pri­vat­wirt­schaft.

Von |2019-07-03T15:33:45+02:00Mai 15th, 2017|These|Kommentare deaktiviert für

These 14

Erwerbs­ar­beit ist wich­tig für Teil­habe, Iden­ti­fi­ka­tion und sozia­len Zusam­men­halt.