Halle Fach­ta­gung „Jüdi­sches Leben in Deutsch­land im Span­nungs­feld zwi­schen Anpas­sung und Autonomie“

Fach­ta­gung der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion zum Akti­ons­tag Halle in Koope­ra­tion mit der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien, dem Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für jüdi­sches Leben in Deutsch­land und den Kampf gegen Anti­se­mi­tis­mus sowie dem Zen­tral­rat der Juden in Deutschland

Wann: Mon­tag, 18. Novem­ber 2024, 10.00-17.00 Uhr

Wo: Jüdi­sches Museum Frank­furt, Ber­tha-Pap­pen­heim-Platz 1, 60311 Frank­furt am Main

In Anwe­sen­heit von Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Clau­dia Roth wer­den Akteure aus den The­men­be­rei­chen Poli­tik, Zivil­ge­sell­schaft und Kul­tur im Rah­men der Fach­ta­gung der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion Aspekte des jüdi­schen Lebens in Deutsch­land im Span­nungs­feld zwi­schen Anpas­sung und Auto­no­mie beleuchten.

Die Vor­träge und Impulse der drei Koope­ra­ti­ons­part­ner der Fach­ta­gung geben den the­ma­ti­schen Rah­men vor: Ein­lei­ten wird der israe­li­sche Sozio­loge Prof. em. Dr. Natan Szna­ider mit den wich­tigs­ten Ergeb­nis­sen sei­ner neus­ten Publi­ka­tion unter dem Titel: „Die jüdi­sche Wunde. Leben zwi­schen Anpas­sung und Auto­no­mie.“ Prof. Dr. Doron Kie­sel, Direk­tor der Bil­dungs­ab­tei­lung des Zen­tral­rats der Juden in Deutsch­land, wird anhand des Bei­spiels der Jüdi­schen Aka­de­mie in Frank­furt am Main über die Her­aus­for­de­run­gen in der Bil­dungs­ar­beit berich­ten. Einen wei­te­ren Impuls gibt die Lei­te­rin des Jüdi­schen Muse­ums in Frank­furt am Main Prof. Dr. Mir­jam Wen­zel zur jüdi­schen Gegen­wart und jüdi­schen Museen in Deutsch­land im euro­päi­schen Kontext.

In drei ver­schie­de­nen Panels fin­den ver­tie­fende Dis­kus­sio­nen statt. Im Zen­trum steht eine Panel-Dis­kus­sion zur jüdi­schen Wider­stän­dig­keit, bei der pro­mi­nente Stim­men aus Kul­tur und Wis­sen­schaft zu Wort kommen.

Neben einer Spo­ken-Word-Per­for­mance und einer Lesung run­det eine Füh­rung durch das Jüdi­sche Museum die Ver­an­stal­tung ab. Die Fach­ta­gung wird mode­riert von der Jour­na­lis­tin und Mode­ra­to­rin Shelly Kup­fer­berg.

Seit nun­mehr fünf Jah­ren rich­tet die Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion in Koope­ra­tion mit der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien, dem Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für jüdi­sches Leben in Deutsch­land und den Kampf gegen Anti­se­mi­tis­mus sowie dem Zen­tral­rat der Juden in Deutsch­land zum Geden­ken an das Atten­tat auf die Syn­agoge in Halle am 9. Okto­ber 2019 einen Akti­ons­tag aus. Dazu fan­den in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bun­des­weite Wett­be­werbe zum jüdi­schen Leben in Deutsch­land, dar­un­ter ein Foto-, ein Schreib- und ein Poetry-Slam-Wett­be­werb sowie eine Fach­ta­gung zum Thema „Medi­en­bild im Wan­del: Jüdin­nen und Juden in Deutsch­land“ statt.

Die Teil­nahme an der gesam­ten Fach­ta­gung und den ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen ist kostenfrei.

    Ich nehme an der Fach­ta­gung "Jüdi­sches Leben in Deutsch­land im Span­nungs­feld zwi­schen Gleich­heit und Ver­schie­den­heit" teil:
    Am gesam­ten TagNur am Vor­mit­tagNur am Nachmittag

    Von |2024-07-17T12:41:18+02:00Juli 5th, 2024|Kommentare deaktiviert für Halle Fach­ta­gung „Jüdi­sches Leben in Deutsch­land im Span­nungs­feld zwi­schen Anpas­sung und Autonomie“