Film­vor­stel­lung mit beglei­ten­dem Gespräch: „Don’t call it Heim­weh“

„Ich habe mich ent­schlos­sen, mit Ralph zu gehen, wohin immer das auch sein mag. Ver­su­che, dein Leben zu machen“ sind die letz­ten Worte, die Auguste Bend­heim an Ihre 21jährige Toch­ter Mar­got kurz vor ihrer Depor­ta­tion nach Ausch­witz über­mit­teln lässt. Mar­got Fried­län­der taucht unter, um der Depor­ta­tion zu ent­ge­hen. Im Mai 1944 wird sie doch von Grei­fern ver­haf­tet und nach The­re­si­en­stadt depor­tiert. Sie über­lebt als ein­zige ihrer Fami­lie und emi­griert mit ihrem Mann, einem Bekann­ten aus Ber­lin, der eben­falls seine Fami­lie ver­lo­ren hat, nach dem Krieg in die USA.

Nach dem Tod ihres Man­nes ent­schließt sie sich, ihre Geschichte auf­zu­schrei­ben. 2003 reist sie zum ers­ten Mal wie­der nach Ber­lin, fragt, was aus den Deut­schen gewor­den ist und wie sie sich mit ihrer Geschichte aus­ein­an­der­set­zen. Der Film „Don’t call it Heim­weh“ beglei­tet sie auf ihrer Reise, doku­men­tiert ihre Begeg­nun­gen und Gesprä­che, ihre Suche nach der Ver­gan­gen­heit, die einen ent­schei­den­den Ein­fluss auf ihre Gegen­wart hat. Heute lebt Mar­got Fried­län­der wie­der in Ber­lin und ist regel­mä­ßig an Schu­len, um jun­gen Men­schen ihre Bot­schaft auf den Weg zu geben.

Zu Gast
Mar­got Fried­län­der, Autorin und Über­le­bende, Ehren­bür­ge­rin von Ber­lin, Michael Mül­ler, Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter von Ber­lin, Tho­mas Halac­zin­sky, Regis­seur, André Schmitz-Schwarz­kopf, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Schwarz­kopf-Stif­tung

Wann: Diens­tag, 21.01.2020, 17:00 Uhr

Wo: Rotes Rat­haus, Rat­haus­straße 15, 10178 Ber­lin

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung sowie zur Anmel­dung fin­den Sie auf der Web­seite der Schwarz­kopf-Stif­tung Jun­ges Europa.

Von |2020-01-24T17:19:16+01:00Dezember 18th, 2019|Kommentare deaktiviert für Film­vor­stel­lung mit beglei­ten­dem Gespräch: „Don’t call it Heim­weh“