Bewe­gung in der Stadt – Städte und Gemein­den als Räume der Bewe­gung und des Spiels

Nach dem erfolg­rei­chen Auf­takt wer­den der Deut­sche Städte- und Gemein­de­bund und das Fach­ma­ga­zin Play­ground + Land­s­cape am 11. Sep­tem­ber die zweite Ver­an­stal­tung in der Reihe „Bewe­gung in der Stadt – Städte und Gemein­den als Räume der Bewe­gung und des Spiels“ aus­rich­ten. Die Ver­an­stal­tung mit zahl­rei­chen hoch­ka­rä­ti­gen Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten fin­det im KING in Ingel­heim am Rhein statt.

Kör­per­li­che Akti­vi­tät und sport­li­che Bewe­gung gehö­ren zu den wich­tigs­ten Ein­fluss­fak­to­ren der Lebens­qua­li­tät und sind daher beson­ders bedeut­sam für die gesund­heit­li­che, geis­tige und moto­ri­sche Ent­wick­lung eines jedes Men­schen. Lei­der neh­men in unse­rer moder­nen Gesell­schaft Defi­zite wie Bewe­gungs­man­gel und Inak­ti­vi­tät stark zu, die Fol­gen sind vie­ler­orts deut­lich zu sehen: Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten wie Über­ge­wicht, Dia­be­tes etc. wer­den immer häu­fi­ger – die Betrof­fe­nen immer jün­ger. Die Ursa­chen lie­gen vor allem im vor­herr­schen­den Lebens­stil, der „sit­zende“ Tätig­kei­ten bevor­zugt, und in der tech­ni­schen Ent­wick­lung, die den Men­schen viele müh­same kör­per­li­che Tätig­kei­ten abnimmt. Es ist heute mehr denn je wich­tig, dem Bewe­gungs­man­gel ent­ge­gen­zu­tre­ten und die Bevöl­ke­rung zu mehr Bewe­gung zu ani­mie­ren. Doch wie kann man das errei­chen?

Schon in der Kin­der- und Jugend­päd­ago­gik hat sich gezeigt, dass ein soge­nann­tes „bewe­gungs­ak­ti­vie­ren­des Umfeld“ dazu führt, dass kör­per­li­che Akti­vi­tät und sport­li­che Begeis­te­rung bei jun­gen Men­schen zuneh­men. Dies ist ohne wei­te­res auch auf Erwach­sene über­trag­bar. Ein­zig und allein fehlt vie­ler­orts die­ses bewe­gungs­ak­ti­vie­rende Umfeld. Von daher sind hier u.a. die Städte und Kom­mu­nen gefragt, ihren Bür­gern eine sol­che Umge­bung zu bie­ten. Frei­räume für Sport- und Bewe­gung und für die Jüngs­ten für Spiel und Bewe­gung sind wich­tige Fak­to­ren, um kör­per­li­che Inak­ti­vi­tät zu stop­pen und die gesund­heit­li­chen Fol­gen ein­zu­däm­men. Lei­der wer­den sol­che Frei­räume gerade in den Städ­ten immer sel­te­ner – Bevöl­ke­rungs­zu­wachs, Nach­ver­dich­tung, Stra­ßen- und Park­platz­bau sor­gen häu­fig dafür, dass Bewe­gungs-, Sport- und Spiel­areale sel­te­ner wer­den. Ein Umden­ken ist gefragt und das Gesicht unse­rer Städte und Kom­mu­nen muss sich ändern, um die Lebens­qua­li­tät und Gesund­heit der Bür­ger zu stär­ken und zu erhal­ten.

Doch wie kann ein sol­ches bewe­gungs­ak­ti­vie­ren­des Umfeld sprich eine bewe­gungs­freund­li­che Kom­mune aus­se­hen? Wel­che Mög­lich­kei­ten in haben Kom­mu­nen und Stadt­pla­ner die Bevöl­ke­rung zu mehr Sport und kör­per­li­chen Akti­vi­tät zu ani­mie­ren? Wel­che Kon­zepte und Pro­gramme gibt es? Wie sehen fer­tige Umset­zun­gen aus und was gilt es dabei zu beach­ten? Was kann man für die älte­ren Mit­bür­ger und was für Kin­der und Jugend­li­che tun? Und wel­che Rolle spielt dabei die Inklu­sion? Der Deut­sche Städte- und Gemein­de­bund möchte gemein­sam mit dem Fach­ma­ga­zin Playground@Landscape die­sen Fra­gen nach­ge­hen und lädt daher am 11. Sep­tem­ber 2019 zur zwei­ten Auf­lage von „Bewe­gung in der Stadt – Städte und Gemein­den als Orte der Bewe­gung und des Spiels“. Bekannte Refe­ren­ten aus Wis­sen­schaft und Poli­tik, aus der kom­mu­na­len und pla­ne­ri­schen Pra­xis wer­den in sich ihren Vor­trä­gen mit der The­ma­tik beschäf­ti­gen und ihre Posi­tio­nen und Erkennt­nisse mit den Zuhö­rern tei­len sowie Inno­va­tio­nen und Lösungs­an­sätze vor­stel­len. Im moder­nen Ambi­ente des kING Ingel­heim wird es neben den Vor­trä­gen auch genü­gend Zeit für den Erfah­rungs­aus­tausch zwi­schen den Teil­neh­mern geben.

Die Ver­an­stal­tung wird bei den Archi­tek­ten­kam­mern Rhein­land-Pfalz, Saar­land, Hes­sen, Nord­rhein-West­fa­len und Baden-Würt­tem­berg zur Aner­ken­nung für ihre Tei­le­neh­mer vor­ge­legt.

Mehr Infor­ma­tio­nen, das Pro­gramm und eine Anmel­de­mög­lich­keit fin­den Sie hier.

Von |2019-09-12T12:29:29+02:00Juli 2nd, 2019|Kommentare deaktiviert für Bewe­gung in der Stadt – Städte und Gemein­den als Räume der Bewe­gung und des Spiels