Pro­jekt der Woche: „HateAid“

Mit Recht gegen digi­tale Gewalt

„HateAid“ bie­tet Betrof­fe­nen digi­ta­ler Gewalt ein kos­ten­lo­ses Bera­tungs­an­ge­bot und Pro­zess­kos­ten­fi­nan­zie­rung.

Wir sind eine gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tion und fan­gen Men­schen, die im Netz ange­grif­fen wur­den, mit emo­tio­nal sta­bi­li­sie­ren­der Erst­be­ra­tung in Akut­si­tua­tio­nen auf. Wir bie­ten Sicher­heits- und Prä­ven­ti­ons­tipps, ver­mit­teln an wei­tere Bera­tungs­stel­len, unter­stüt­zen bei der Beweis­si­che­rung und stel­len den Kon­takt zu Rechts­an­wäl­tin­nen und -anwäl­ten für ein zivil­recht­li­ches Ver­fah­ren gegen die Angrei­fe­rin­nen und Angrei­fer her. Betrof­fe­nen, die sich ent­schlie­ßen, gericht­lich gegen Hate­rin­nen und Hater vor­zu­ge­hen, finan­zie­ren wir nach Ein­zel­fall­prü­fung den Pro­zess – Gerech­tig­keit darf nicht vom Geld­beu­tel abhän­gen.

Men­schen, die online Hass und Hetze erle­ben, die belei­digt, ver­leum­det oder bedroht wer­den, kön­nen sich per E-Mail oder Tele­fon an uns wen­den. Wir hel­fen allen, die selbst kei­nen Hass ver­brei­ten – unab­hän­gig von Natio­na­li­tät, Haut­farbe, Reli­gion, Alter, Geschlecht, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung, poli­ti­scher Mei­nung und kör­per­li­cher Ver­sehrt­heit.

„HateAid“ klärt über digi­tale Gewalt und ihre Fol­gen für die Betrof­fe­nen und unsere Gesell­schaft auf. Wir stär­ken Ein­zelne genauso wie unsere viel­fäl­tige Demo­kra­tie, die von Mei­nungs­frei­heit und Diver­si­tät lebt. Denn: Eine gesunde Demo­kra­tie funk­tio­niert nur ohne Ein­schüch­te­rung und Rück­zug mar­gi­na­li­sier­ter Grup­pen aus öffent­li­chen Dis­kur­sen.

Neben der För­de­rung durch öffent­li­che Gel­der wer­den wir von Orga­ni­sa­tio­nen und von pri­va­ten Spen­den finan­ziert.

Besu­chen Sie unsere Web­seite und unsere Social-Media-Kanäle:

Von |2020-06-17T14:19:52+02:00Juni 10th, 2020|Projekt|Kommentare deaktiviert für

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Mit Recht gegen digi­tale Gewalt