Die 15 The­sen der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion sind so zeit­ge­mäß wie kaum zuvor

Kul­tur schafft Integration

Es war ein magi­scher Ort für mich – so viele Bücher, gemüt­li­che Ses­sel, die ganze Atmo­sphäre. Bis heute erin­nere ich mich an den Geschmack des Kakaos aus dem Auto­ma­ten, den ich mir manch­mal für etwas Klein­geld gönnte. Die öffent­li­che Stadt­bü­che­rei in mei­ner hes­si­schen Hei­mat­stadt Bad Nau­heim ist nur ein klei­nes Bei­spiel, das aber so viel über die Strahl­kraft von Kul­tur aussagt.

Meine Fami­lie und ich kamen 1999 als Spät­aus­sied­ler aus dem tiefs­ten Sibi­rien nach Deutsch­land. Nach dem Erst­auf­nah­me­la­ger in Fried­land leb­ten wir drei Jahre lang zu viert in einem Zim­mer im Aus­sied­ler­wohn­heim in Bad Nau­heim. Für mich hieß es zunächst: Inte­gra­ti­ons­klasse statt Regel­schule. Das Geld war knapp, auch weil meine Eltern beruf­lich trotz mit­ge­brach­ter Qua­li­fi­ka­tio­nen hier bei null anfan­gen muss­ten. Kul­tur? Das waren für mich die Bücher in der Stadt­bü­che­rei und die vie­len Stun­den, die ich dort ver­brachte. Oder das Erler­nen der deut­schen Spra­che beim Kin­der­thea­ter und dem gemein­sa­men Sin­gen, orga­ni­siert vom Inter­na­tio­na­len Bund und der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­meinde. Aus eige­ner Erfah­rung weiß ich also, wie ele­men­tar Kul­tur­gü­ter wie Lite­ra­tur, Thea­ter oder auch Musik für den Inte­gra­ti­ons­pro­zess, die Sprach­för­de­rung und die Erwei­te­rung des eige­nen Hori­zonts sein kön­nen. Kul­tur ist auch Kitt in unse­rer Gesell­schaft, sie schafft Ver­ständ­nis und Verständigung.

Es ist des­halb kein Zufall, dass die 15 The­sen der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion von 2017 mit dem Update von 2023 eine Richt­schnur für meine Arbeit als Staats­mi­nis­te­rin und Inte­gra­ti­ons- und Anti­ras­sis­mus­be­auf­tragte der Bun­des­re­gie­rung sind. Mir geht es um glei­che Chan­cen für alle 83 Mil­lio­nen im Land, egal wel­cher Her­kunft, ob ein­ge­wan­dert oder nicht. Mir geht es um unsere Ein­heit in Viel­falt, die Unter­schiede, andere Mei­nun­gen und Rei­bun­gen aus­hält. Und mir geht es um den Kampf gegen Ras­sis­mus. Dabei vor­an­zu­kom­men ist nicht tri­vial, zumal in die­sen auf­ge­wühl­ten, pola­ri­sier­ten Zei­ten. Aber wie ich das in und mit der Bun­des­re­gie­rung vor­an­brin­gen will, beschreibe ich im Fol­gen­den ent­lang der 15 The­sen der Initia­tive Kul­tu­relle Integration.

THESE 1 – Die Werte des Grund­ge­set­zes sind Grund­lage für Zusam­men­le­ben und Zusammenhalt

So klar, so rich­tig. Wenn die inte­gra­ti­ons­po­li­ti­schen Debat­ten über Stadt­bild, Sil­ves­t­er­kra­walle oder angeb­li­che Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten wie­der toben, soll­ten wir uns dar­auf besin­nen. Das Grund­ge­setz ist das eini­gende Band in unse­rer viel­fäl­ti­gen Gesell­schaft und muss Kom­pass für alle sein. Jede und jeder hat die glei­che Men­schen­würde, nie­mand ist glei­cher als gleich, deut­scher als deutsch, und die Frei­hei­ten und Grund­rechte unse­res Gegen­übers müs­sen alle achten.

THESE 2 – Debat­ten- und Streit­kul­tur zeich­nen die Demo­kra­tie aus

Ja, wir müs­sen strei­ten und Kom­pro­misse schlie­ßen kön­nen. Und wir müs­sen ein­an­der wie­der mehr zuhö­ren und um all­tags­taug­li­che Lösun­gen rin­gen. Das gegen­sei­tige Anschreien in Sozia­len Medien und das Anein­an­der-Vor­bei­re­den bringt uns nicht wei­ter. Darum för­dere ich viele Dia­log­pro­jekte, die Räume für ver­schie­dene Mei­nun­gen und Aus­tausch öff­nen, in denen z. B. Juden und Mus­lime, auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler, über den Krieg im Nahen Osten, Hamas-Ter­ror und die dra­ma­ti­sche Lage in Gaza dis­ku­tie­ren, Wut und Trauer arti­ku­lie­ren und ein­an­der aner­ken­nen können.

THESE 3 – Par­la­men­ta­ri­sche Demo­kra­tie lebt durch Enga­ge­ment und Respekt vor Entscheidungen

Seit mei­nem 18. Lebens­jahr war ich in der Bad Nau­hei­mer Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung aktiv, seit 2021 bin ich Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Wel­che Ver­ant­wor­tung und wel­cher Druck auf Abge­ord­ne­ten las­tet, ver­steht man eigent­lich erst so rich­tig, wenn man selbst für das Volk abstimmt, ob unsere Sol­da­ten in Aus­lands­ein­sätze geschickt wer­den, die Ster­be­hilfe ermög­licht wer­den soll oder die knap­pen Gel­der im Gemeinde-Haus­halt nicht doch bei der Kul­tur ein­ge­spart wer­den könn­ten. Unsere Demo­kra­tie lebt von Men­schen, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men, und sie braucht die Viel­falt unse­rer Gesell­schaft auch in den Par­la­men­ten. Wer sich für unsere Demo­kra­tie enga­giert, ob in Par­la­ment oder Ver­wal­tung, der ver­dient dann auch Respekt. Aber viele Men­schen ern­ten Hass und Hetze. Darum för­dere ich bun­des­weit kom­mu­nale Alli­an­zen, die vor Ort die Ver­wal­tungs­teams und Ent­schei­dungs­trä­ger bes­ser vor Anfein­dun­gen und Ras­sis­mus schützen.

THESE 4 – Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit ist ein Eck­pfei­ler unse­res Zusammenlebens

Bei der Gleich­be­rech­ti­gung von Frau und Mann müs­sen wir vor­an­kom­men, auch im Jahr 2026. Ein beson­de­rer Schwer­punkt mei­ner Arbeit ist die Inte­gra­tion ein­ge­wan­der­ter und geflüch­te­ter Frauen. Nur wenn sie Zugang zu Sprach­för­de­rung, Qua­li­fi­zie­rung und Arbeit haben, kön­nen sie ihren Weg gut und selbst­be­stimmt gehen. Aber Gleich­be­rech­ti­gung ent­steht nicht nur durch Gesetze und Pro­gramme, son­dern auch in den Köp­fen und Hal­tun­gen der Men­schen. Dafür brau­chen wir Kul­tur. Kul­tur­orte sind Räume, in denen Rol­len­bil­der hin­ter­fragt, Unsicht­ba­res sicht­bar und Stim­men hör­bar gemacht wer­den, die sonst sel­ten Gehör finden.

THESE 5 – Reli­gion gehört in den öffent­li­chen Raum

Und ich füge hinzu: Dort muss Reli­gi­ons­aus­übung sicher sein. Wer mit Kippa, Kreuz oder Kopf­tuch unter­wegs ist, muss sich an jedem Ort sicher füh­len kön­nen – in der Schule, auf der Straße, im Sta­dion. Reli­giö­sem Extre­mis­mus sagt diese Bun­des­re­gie­rung ebenso ent­schlos­sen den Kampf an wie Ras­sis­mus und Antisemitismus.

THESE 6 – Die Kunst ist frei

Und das ist auch gut so! Sehr klar for­mu­lierte die Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion aber auch: „Die Kunst­frei­heit darf aber nicht als Deck­man­tel für grup­pen­be­zo­gene Men­schen­feind­lich­keit benutzt wer­den.“ Unter ande­rem der Anti­se­mi­tis­mus-Skan­dal bei der docu­menta fif­teen zeigt, wie wich­tig die­ser Zusatz ist. Kunst darf vie­les, aber nicht die Würde von Men­schen ver­let­zen oder gegen unsere frei­heit­lich-demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung verstoßen.

THESE 7 – Freie Mei­nungs­bil­dung stärkt die Demokratie

Umso här­ter müs­sen wir gegen Des­in­for­ma­tion, Hass­rede oder Fake News vor­ge­hen. Und zwar in alle Rich­tun­gen. Die Brand­mauer gegen rechts muss online und off­line ste­hen. Die Bun­des­re­gie­rung wird des­halb noch kon­se­quen­ter auf Poli­ti­sche Bil­dung, Demo­kra­tie-För­de­rung und Vor­ha­ben für digi­tale Kom­pe­ten­zen aller User set­zen. Damit wir in stür­mi­schen Zei­ten und bei wach­sen­dem Ein­satz von KI resi­li­en­ter gegen Des­in­for­ma­tion und Mani­pu­la­tion sind. Damit wir dem Hass sei­nen Nähr­bo­den ent­zie­hen und die freie Mei­nungs­bil­dung stärken.

THESE 8 – Digi­ta­li­sie­rung und Künst­li­che Intel­li­genz sinn­voll nut­zen und gestalten

Das gilt auch bei Migra­tion und Inte­gra­tion, kann dort über Tempo und Teil­habe ent­schei­den. Ein zen­tra­les Anlie­gen von mir ist die Digi­ta­li­sie­rung der gesam­ten Migra­ti­ons- und Inte­gra­ti­ons­ver­wal­tung. Ein­bür­ge­rungs­an­träge, Visa­ver­fah­ren, Inte­gra­ti­ons­kurs-Anmel­dung, Aus­bil­dungs­be­ra­tung und Arbeits­ver­mitt­lung: Das alles muss digi­tal und leicht zugäng­lich mög­lich sein. Viele Städte und Gemein­den sind da schon auf einem guten Weg. Doch eine moderne, digi­tale Ver­wal­tung sollte im 21. Jahr­hun­dert über­all Stan­dard sein.

THESE 9 – Deutsch­land ist ein Einwanderungsland

Eigent­lich eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, denn Ein­wan­de­rung hat unser Land schon immer geprägt. Aber wir müs­sen uns selbst­be­wusst als moder­nes Ein­wan­de­rungs­land auf­stel­len. Dazu gehö­ren eine gute Inte­gra­ti­ons­in­fra­struk­tur, frü­hes Deutsch­ler­nen, gute Kitas, Regel­be­schu­lung oder Arbeits­markt-Zugang für alle. Dazu gehört, dass wir unmiss­ver­ständ­lich von allen ein­for­dern, unsere frei­heit­lich-demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung zu respek­tie­ren. Und dazu gehört, dass wir offen­siv zu unse­rer Ein­wan­de­rungs­ge­schichte ste­hen. Auch sie hat unser Land kul­tu­rell berei­chert und wirt­schaft­lich stär­ker gemacht. Heute sind wir mehr denn je auf die Ein­wan­de­rung von Fach- und Arbeits­kräf­ten ange­wie­sen. Wer pflegt unsere Eltern und viel­leicht eines Tages auch uns? Wer besetzt die vie­len offe­nen Stel­len im Hand­werk? Das machen auch Ein­ge­wan­derte, ihre Kin­der und Enkel.

THESE 10 – Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment ist gelebte Demokratie

Unsere Demo­kra­tie lebt nicht nur in Par­la­men­ten, son­dern auch, wenn Men­schen für­ein­an­der und mit­ein­an­der Ver­ant­wor­tung über­neh­men: im Sport­ver­ein, bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, in der Nach­bar­schafts­hilfe. Demo­kra­tie funk­tio­niert, weil Men­schen Zeit, Herz und Kraft geben, ohne etwas dafür zu ver­lan­gen. Bei mir in Bad Nau­heim waren es auch die Enga­gier­ten der Kir­chen­ge­meinde oder vom Roten Kreuz, die uns beim Ankom­men unter­stützt haben und gerade uns Kin­dern schöne Stun­den bescher­ten. Sie lie­ßen uns spü­ren: Ja, ihr gehört dazu, ihr seid jetzt Teil unse­rer gemein­sa­men Stadt. Heute för­dere ich als Beauf­tragte ganz bewusst Ver­eine und Ver­bände, die genau das machen: für­ein­an­der da sein, Ein­ge­wan­derte und Geflüch­tete bei den ers­ten Schrit­ten in unse­rem Land unter­stüt­zen und Hilfe zur Selbst­hilfe geben, egal wel­cher Her­kunft jemand ist.

THESE 11 – Bil­dung schafft den Zugang zur Gesellschaft

Darum ist Bil­dung ein Schwer­punkt mei­ner Agenda. Ich enga­giere mich für das neue, mil­li­ar­den­schwere Bun­des­pro­gramm Start­chan­cen-Kitas, damit Kin­der unab­hän­gig von Her­kunft und Lebens­lage früh geför­dert wer­den. Außer­dem will ich mehr gezielte Sprach­för­de­rung vor der Ein­schu­lung, damit alle Kin­der gute Start­be­din­gun­gen haben. Ebenso arbeite ich mit der Alli­anz für Aus- und Wei­ter­bil­dung dafür, dass jeder Jugend­li­che nach dem Schul­ab­schluss den Anschluss in seine Berufs­bil­dung fin­det. Bil­dung schafft Teil­habe, öff­net Türen und ent­schei­det dar­über, ob Men­schen ihr Poten­zial ent­fal­ten können.

THESE 12 – Spra­che ist mehr als ein Kommunikationsmittel

Spra­che ist der Schlüs­sel zur Gesell­schaft, und Spra­che ist Kul­tur­gut. Das Lesen hat mir damals neue Wel­ten eröff­net und ich habe die deut­sche Spra­che und Gram­ma­tik schnel­ler gelernt. Klar ist: Alle müs­sen hier gut Deutsch spre­chen und ver­ste­hen kön­nen. Des­halb müs­sen wir bereits vor der Ein­schu­lung sicher­stel­len, dass jedes Kind aus­rei­chende Sprach­kennt­nisse hat und gezielt för­dern, wo das not­wen­dig ist. Zudem soll­ten wir Mehr­spra­chig­keit end­lich als Res­source wert­schät­zen. Mit einem bun­des­wei­ten Schü­ler­wett­be­werb ermu­tige ich junge Men­schen, ihr rhe­to­ri­sches Poten­zial zu ent­fal­ten und ihre Wün­sche oder Mei­nung zu einem bestimm­ten Thema auf Deutsch vor­zu­tra­gen und in einer ande­ren, oft­mals der in der Fami­lie gespro­che­nen Spra­che. Wer die Bei­träge der Jugend­li­chen gese­hen hat, der weiß, wie stolz sie auf ihre Mehr­spra­chig­keit und kul­tu­relle Viel­falt sind.

THESE 13 – Die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen

Es gibt kei­nen Schluss­strich, Punkt. Unsere Geschichte zeigt, dass Frei­heit, Demo­kra­tie und Men­schen­würde nicht selbst­ver­ständ­lich sind. Die Erin­ne­rung an die Ver­bre­chen wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus, an Krieg, Dik­ta­tur und Aus­gren­zung ist nicht nur his­to­ri­sche Pflicht – sie ist auch Ver­ant­wor­tung gegen­über den Men­schen, die heute hier leben, und Gene­ra­tio­nen, die nach uns kom­men. Darum bleibt die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Geschichte eine Auf­gabe, die nie­mals endet.

THESE 14 – Erwerbs­ar­beit ist wich­tig für Teil­habe, Iden­ti­fi­ka­tion und sozia­len Zusammenhalt

Arbeit ist star­ker Inte­gra­ti­ons­mo­tor und des­halb neben Bil­dung, Anti­ras­sis­mus und Kom­mu­nen-Stär­ken der vierte Schwer­punkt mei­ner Agenda. Ob ein­ge­wan­dert oder nicht: Alle sol­len arbei­ten kön­nen, mit ihren Qua­li­fi­ka­tio­nen, ohne Dis­kri­mi­nie­rung, für selbst­be­stimmte Lebens­wege. Damit kein Poten­zial ver­lo­ren geht. Meine Eltern hät­ten dar­auf nur zu gerne gezählt, als wir in Deutsch­land anka­men. Heute müs­sen wir das bes­ser machen.

THESE 15 – Kul­tu­relle Viel­falt ist eine Stärke

Sie ist kein Zusatz, kein nice-to-have, sie ist Teil unse­rer Iden­ti­tät und ein Kata­ly­sa­tor für Krea­ti­vi­tät, Inno­va­tion und Zukunfts­kraft. Wenn wir die­ses Bekennt­nis stär­ker in unsere gesell­schaft­li­chen Erzäh­lun­gen ein­we­ben, dann wür­den wir mehr Ruhe in den Debat­ten, mehr Sach­lich­keit im Streit und mehr Zuver­sicht gewin­nen. Deutsch­land ist ein Land der Viel­falt und das ist eine Stärke – gesell­schaft­lich und wirtschaftlich.

Wenn ich zum Jah­res­wech­sel 2025/2026 also auf die 15 The­sen schaue, dann sind sie so zeit­ge­mäß wie kaum zuvor. Für meine Arbeit in der Bun­des­re­gie­rung und im Deut­schen Bun­des­tag sind sie nicht nur will­kom­men, son­dern auch hand­lungs­lei­tend. Heute ver­trete ich im Par­la­ment das Volk, aber vor einem Vier­tel­jahr­hun­dert las ein jun­ges Mäd­chen Bücher und trank ihren Kakao in der Stadt­bü­che­rei. Das zeigt, was in unse­rem Land mög­lich ist, wel­che Wege kul­tu­relle Inte­gra­tion eröff­nen kann. Bald 125 Jahre steht das Fach­werk­haus da, außen Jugend­stil, innen Büche­rei, mit­ten in Bad Nau­heim. Das Haus wirbt mit sei­nen Büchern, Fil­men, Medien – und mit dem Geträn­ke­au­to­ma­ten. Wenn ich heute an dem Gebäude vor­bei­gehe, dann wird mir warm ums Herz. Die Büche­rei war mein ers­ter Anker­punkt. Das ist Kul­tur, und Kul­tur schafft Inte­gra­tion. Damals und heute.

Die­ser Text ist zuerst erschie­nen in Poli­tik & Kul­tur 12/2025.

Von |2025-11-27T12:17:32+01:00November 27th, 2025|Aktionstag-Veranstaltung, Kulturelle Vielfalt, These|Kommentare deaktiviert für

Die 15 The­sen der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion sind so zeit­ge­mäß wie kaum zuvor

Kul­tur schafft Integration

Staatsministerin Natalie Pawlik ist Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.