Jeder Mensch ist #mehrals­ein­hash­tag!

McDonald’s Deutsch­land setzt gemein­sam mit der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion ein Zei­chen gegen Vor­ver­ur­tei­lung

Für Tole­ranz, Viel­falt und Offen­heit. Mit der Kam­pa­gne #mehrals­ein­hash­tag stellt sich McDonald’s zusam­men mit der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion gegen Abstemp­lung und eine vor­ur­teils­be­haf­tete Debat­ten­kul­tur. Dabei kom­men nicht nur McDonald’s Mit­ar­bei­ter, son­dern auch Pro­mi­nente wie Oli­via Jones und Hans Sar­pei zu Wort. 

 

Ber­lin, 18.11.2019. In der ana­lo­gen Welt sind es Schub­la­den, in den Sozia­len Medien Hash­tags: Men­schen wer­den auf­grund einer ein­zi­gen Eigen­schaft, eines ers­ten Ein­drucks, einer Mei­nung oder eines Vor­ur­teils abge­stem­pelt. Vie­len McDonald’s Mit­ar­bei­tern begeg­net dies auch an ihrem Arbeits­platz immer wie­der. Mit der Kam­pa­gne #mehrals­ein­hash­tag, die in Zusam­men­ar­beit mit der „Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion“ ent­stan­den ist, zeigt das Unter­neh­men, dass „Schub­la­den für Dinge sind, nicht für Men­schen“ und erteilt Vor­ur­tei­len eine klare Absage. Diese Bot­schaft wird auch von Pro­mi­nen­ten unter­stützt: Oli­via Jones, Hans Sar­pei, Tommy Hey und Kirs­ten Bruhn zei­gen, wel­che Vor­ur­teile ihnen tag­täg­lich begeg­nen.

 

McDonald’s Mit­ar­bei­ter erzäh­len ihre Geschichte

Das Unter­neh­men lässt in kur­zen Por­traits auch Mit­ar­bei­ter unter­schied­li­cher Berei­che zu Wort kom­men und sie ihre facet­ten­rei­chen Geschich­ten erzäh­len. „In den Sozia­len Medien aber auch in unse­ren Restau­rants heißt es schnell ein­fach #Flücht­ling, #Bur­ger­bra­ter oder #Aus­län­der und alles scheint gesagt“, so Unter­neh­mens­spre­cher Phil­ipp Wach­holz. „Die mitt­ler­weile vor allem in den Sozia­len Medien vor­herr­schende radi­kale und abso­lute Zuspit­zung von Mei­nung ver­hin­dert immer öfter eine respekt­volle Debat­ten­kul­tur. Als Restau­rant für alle begrei­fen wir es als unsere Pflicht, dafür ein­zu­tre­ten, dass man Men­schen offen begeg­net und sie in ihrer Gesamt­heit sieht und nicht nur eine ein­zige, oft­mals ober­fläch­li­che Facette betrach­tet.“

McDonald’s selbst bie­tet sei­nen Mit­ar­bei­tern seit meh­re­ren Jah­ren Schu­lun­gen an, um bei kri­ti­schen und pro­ble­ma­ti­schen, zwi­schen­mensch­li­chen Situa­tio­nen mit dem nöti­gen Augen­maß agie­ren zu kön­nen. Die pro­mi­nen­ten Unter­stüt­zer sind für zwei Wochen deutsch­land­weit auf digi­ta­len Pla­kat­flä­chen zu sehen und wei­sen auf­merk­sam­keits­stark und teils pro­vo­kant auf die Bot­schaft der Kam­pa­gne hin. Neben McDonald’s Deutsch­land Chef Hol­ger Beeck sind sie dar­über hin­aus die Prot­ago­nis­ten des Kam­pa­gnen­films, der aktu­ell auf der Kam­pa­gnen-Web­site und dem You­Tube-Kanal des Unter­neh­mens zu sehen ist. Wei­tere Inhalte wer­den seit dem Wochen­ende auf wei­te­ren Social Media Kanä­len des Unter­neh­mens plat­ziert.

Kam­pa­gnen­film 

Digi­tale Pla­kat­mo­tive

Über die Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion

Die im Herbst 2016 ins Leben geru­fene Initia­tive möchte gezielt dar­auf auf­merk­sam machen, dass kul­tu­relle Inte­gra­tion und das Zusam­men­le­ben in einem viel­fäl­ti­gen Deutsch­land gelin­gen kann. Grund­lage für die Arbeit der Initia­tive und zugleich Denk­an­stoß für die #mehrals­ein­hash­tag-Kam­pa­gne sind 15 The­sen, die von Poli­tik, Zivil­ge­sell­schaft, Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, Medien, Sozi­al­part­nern, Län­dern und kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den unter Mode­ra­tion des Deut­schen Kul­tur­ra­tes for­mu­liert wur­den.  „Unter der Kam­pa­gne #mehrals­ein­hash­tag haben wir in Zusam­men­ar­beit mit McDonald’s Deutsch­land unse­ren Grund­ge­dan­ken und damit auch unsere 15 The­sen greif­bar gemacht: Zusam­men­halt in Viel­falt funk­tio­niert! McDonald’s ist ein Unter­neh­men, das eine sol­che Viel­falt lebt und sich für diese stark macht. Wir hof­fen, dass noch mehr Unter­neh­men die­sem Bei­spiel fol­gen“, sagt Olaf Zim­mer­mann, Spre­cher der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion und Geschäfts­füh­rer des Deut­schen Kul­tur­ra­tes e.V.

Die Kam­pa­gne #mehrals­ein­hash­tag wurde von der McDonald‘s Deutsch­land PR-Lead-Agen­tur SALT WORKS kre­iert. Der Kam­pa­gnen­film wurde von NEUESUPER umge­setzt, die Mit­ar­bei­ter Por­traits von Lucky Seven.

Die Prot­ago­nis­ten der Kam­pa­gne #mehrals­ein­hash­tag im Über­blick:

Hol­ger Beeck
Als #OSSI kam Hol­ger Beeck 1984 nach West­deutsch­land und suchte einen Kar­rie­re­ein­stieg bei McDonald‘s. Nach nur drei Jah­ren über­nahm er die Lei­tung eines Restau­rants. Anschlie­ßend war er in ver­schie­de­nen Ope­ra­ti­ons-Berei­chen tätig, bevor er 2008 Teil des Vor­stan­des von McDonald’s Deutsch­land wurde, des­sen Vor­sitz er seit 2013 inne­hat.

Dass es auch 30 Jahre nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung schwere Vor­ur­teile zwi­schen Ost und West gibt, ist für ihn nicht nach­voll­zieh­bar.

Kirs­ten Bruhn
#BEHINDERT bzw. quer­schnitts­ge­lähmt ist Kirs­ten Bruhn seit einem schwe­ren Unfall im Jahre 1991. Dies hin­derte sie nicht daran, ihre Kar­riere als Profi-Schwim­me­rin wei­ter fort­zu­set­zen. Mitt­ler­weile hat Bruhn, die in den ver­schie­dens­ten Orga­ni­sa­tio­nen ehren­amt­lich tätig ist, mehr als 11 paralym­pi­sche Medail­len und 54 Welt­re­korde, ein­ge­holt.

Wenn Men­schen sie fra­gen, ob es ihr nicht gut ginge, wun­dert sie sich regel­mä­ßig. Schließ­lich sei sie behin­dert und nicht krank.

Oli­via Jones
#TUNTE und Drag Queen Oli­via Jones muss sich seit mehr als 30 Jah­ren gegen Vor­ur­teile und Dis­kri­mi­nie­rung behaup­ten. Inzwi­schen steht sie nicht mehr nur für Extra­va­ganz: Sie schrieb ein viel beach­te­tes Kin­der­buch und ist erfolg­rei­che Unter­neh­me­rin: Mit ihren Kult Kiez­tou­ren zeigt sie Gäs­ten St. Pauli, wo sie auch meh­rere Bars und Clubs betreibt. Für ihr poli­ti­sches und gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment wurde sie mehr­fach aus­ge­zeich­net und geehrt.

Unent­wegt kämpft sie für eine Gesell­schaft, in der nie­mand aus­ge­grenzt und dis­kri­mi­niert wird.

Hans Sar­pei
Hans Sar­pei ist als #SCHWARZER Sohn gha­nai­scher Eltern in Köln auf­ge­wach­sen. Als Fuß­ball-Profi fei­erte er seine größ­ten Erfolge mit dem FC Schalke 04. Sein Wech­sel zum Ver­ein sorgte für große Auf­merk­sam­keit in den Sozia­len Medien. Seit Ende sei­ner Kar­riere ist er als Kolum­nist und Mode­ra­tor tätig.

Noch heute ist er tief getrof­fen, wenn er davon erzählt, dass er als jun­ger Fuß­ball­spie­ler im Sta­dion mit Bana­nen bewor­fen wurde.

Tommy Hey
#BADBOY Tommy Hey arbei­tet seit eini­gen Jah­ren erfolg­reich als Model, Drum­mer und Influ­en­cer. Da er fast am gesam­ten Kör­per täto­wiert ist, wird er oft in der Öffent­lich­keit ange­spro­chen oder sogar gemie­den. Seine Frei­zeit ver­bringt er am liebs­ten mit sei­ner Freun­din in Ber­lin.

Er ist glei­cher­ma­ßen amü­siert und erschro­cken dar­über, wie Men­schen in der Öffent­lich­keit auf jeman­den wie ihn reagie­ren.

Kam­pa­gnen-Web­site: www.mehralseinhashtag.de
Web­site der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion: www.kulturelle-integration.de

Wei­tere Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie bei:
Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion
Maren Ruh­fus und Kris­tin Bra­band
Tau­ben­str. 1
10117 Ber­lin
Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11
Mail: integration@kulturrat.de
Twit­ter: @iki_integration


Nähere Infor­ma­tio­nen zur Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion fin­den Sie hier.

 

 

Von |2019-12-04T08:47:57+01:00November 18th, 2019|Meldung|Kommentare deaktiviert für

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Initiative kulturelle Integration
Die überparteiliche Initiative kulturelle Integration ist ein breites Bündnis aus 28 Organisationen der Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Medien, Sozialpartner, Länder und kommunalen Spitzenverbände.