In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Hannover, neben Berlin und Hamburg, eines der Zentren der damaligen noch relativ kleinen Schwarzen Community in Deutschland. Mehrere Schwarze Familien lebten über Jahrzehnte in der Stadt. Außerdem war Hannover ein Durchgangsort für Schwarze Artist*innen, Musiker*innen und Schauspieler*innen. Neben diesem selbstbestimmten Leben wurden Schwarze Menschen jedoch auch von der weißen Mehrheitsgesellschaft in ausbeuterischer Absicht für kolonialrassistische sogenannte „Völkerschauen“ nach Hannover geholt. Während des Nationalsozialismus wurden Schwarze Menschen systematisch verfolgt.
Im Rundgang möchten wir Hannovers Schwarzer Geschichte auf die Spur gehen und dabei sowohl die Kontinuität Schwarzen Lebens als auch die Kontinuität rassistischer Gewalt in den Blick nehmen.
Die Veranstaltung ist begrenzt auf 25 Teilnehmende. Bitte anmelden über: das-z@hannover-stadt.de
Veranstaltungsdatum: 22. Mai 2026
Veranstaltungszeitraum: 16:00-18:00
Ort: Beginnt vor dem ZeitZentrum Zivilcourage, Theodor-Lessing-Platz 1A. Der Spaziergang ist ca. 2 km lang und dauert ca. 2 Stunden
Thema der Veranstaltung: Gesellschaftliche Vielfalt
Veranstaltungstyp: Geschlossene Veranstaltung
Institution: ZeitZentrum Zivilcourage / Landeshauptstadt Hannover
Website: www.hannover-de/das-z
Kontakt: das-z@hannover-stadt.de
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