Auf der Flucht vor einem Bürgerkrieg kommen eine Mutter und drei Kinder in Paris an, während der Vater in der unsicheren Heimat zurückbleiben muss.
Traumatisiert, in einer fremden Stadt mit einer fremden Sprache und ungewohnten Gepflogenheiten – die Ankunft ist schwer und frustrierend. Fünf lange Jahre wartet die Familie auf das Kriegsende, fünf lange Jahre überlebt die Familie so in der kleinen Wohnung, die der Mutter zunehmend zum selbst gewählten Gefängnis wird. Nur auf die Nachrichtensprecherin ist Verlass – pünktlich jeden Abend öffnet sich so ein Fenster in die alte Heimat. Doch wenn die Worte verhallen, ist die Mutter wieder allein – inmitten einer pulsierenden Metropole. Und das Warten geht weiter.
Der international gefeierte Dramatiker Wajdi Mouawad hat bewegendes Stück vorgelegt, dessen Geschichte sich so oder so ähnlich immer wieder
wiederholt: Geflohene Mütter und Kinder aus Afghanistan, dem Kosovo, Syrien oder der Ukraine warten – auf Nachrichten aus der Heimat, auf das Kriegsende, auf ein neues Leben.
Veranstaltungsdatum: 21.05.2026
Veranstaltungszeitraum: 19-21.30 Uhr
Ort: Studio, Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, 46045 Oberhausen
Art der Veranstaltung: Schauspiel
Thema der Veranstaltung: Einsamkeit und Isolation geflüchteter Menschen
Veranstaltungstyp: Öffentliche Veranstaltung
Institution: Theater Oberhausen
Website: https://theater-oberhausen.de
Kontakt: lewowsky@theater-oberhausen.de
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