Lange wurde die Welt vor der römischen Zeit als eher sesshaft und lokal geprägt gedacht. Doch archäologische Funde zeigen, dass Menschen, Ideen und Rohstoffe bereits damals erstaunlich mobil waren.
Ein Schlüssel zu diesem Netzwerk sind Gegenstände wie die Ösenlanzenspitze. Ihre charakteristische Form taucht über weite Entfernungen hinweg auf – was die Frage aufwirft, wie sich solche Innovationen verbreiteten. Wandernde Handwerker, Tauschkontakte oder Handelsbeziehungen könnten eine Rolle gespielt haben. Auch Hortfunde, bewusst niedergelegte Mengen von Metallgegenständen, geben Rätsel auf. Wer verbarg diese Schätze und warum?
Am Magdalenenberg wird diese Mobilität besonders sichtbar. In den Nachbestattungen des Hügels untersuchen Forschende die Herkunft der Bestatteten mit Methoden wie der Strontium Isotopenanalyse. Zusammen mit den Grabbeigaben entsteht ein Bild, das den Schwarzwaldrand als dynamischen Ort möglicher Handlungs- und Austauschzonen zeigt – und zu weiteren Fragen über die Vernetzung der Menschen in vorrömischer Zeit einlädt.
Veranstaltungsdatum: 21.05.2026
Veranstaltungszeitraum: 15:00 – 16:00 Uhr
Ort: Franziskanermuseum, Villingen-Schwenningen
Art der Veranstaltung: Führung
Thema der Veranstaltung: Mobilität in vorrömischer Zeit
Veranstaltungstyp: Öffentliche Veranstaltung
Institution: Städtische Museen Villingen-Schwenningen
Website: https://www.franziskanermuseum.de
Kontakt: Tel. 07721 82-2351, Mail franziskanermuseum@villingen-schwenningen.de
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