Autorin Annette Hess liest aus ihrem Roman „Deut­sches Haus“ im Rah­men der Aus­stel­lung „Mit eige­ner Stimme. 75 Jahre Zen­tral­rat der Juden in Deutschland“

Annette Hess´ Roman „Deut­sches Haus“ spielt in Frank­furt im Jahr 1963 und behan­delt den ers­ten Ausch­witz­pro­zess, bei dem Fritz Bauer Gene­ral­staats­an­walt war. Ange­klagt wur­den Wach­leute und SS-Ange­hö­rige, die im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ausch­witz für unzäh­lige Morde ver­ant­wort­lich gewe­sen waren. Zum ers­ten Mal wurde in der Öffent­lich­keit umfas­send über Ausch­witz berich­tet. Der Roman schil­dert die Gescheh­nisse aus der Per­spek­tive der Dol­met­sche­rin Eva, die den Auf­trag erhält, als Über­set­ze­rin zwi­schen pol­ni­schen Zeug:innen aus dem Todes­la­ger und dem Gericht zu ver­mit­teln. Fami­lie und Ver­lob­ter ver­su­chen sie, von dem Auf­trag abzu­brin­gen. Die Eva stellt sich der Auf­gabe, den Pro­zess gegen die Nazi-Mör­der zu unter­stüt­zen. Oft steht die Dol­met­sche­rin vor dem Pro­blem, dass das unsäg­li­che Leid in Aus­schwitz nicht über­setz­bar ist.

Annette Hess wurde 1967 in Han­no­ver gebo­ren. Nach dem Stu­dium der Male­rei und Innen­ar­chi­tek­tur wandte sie sich dem Sze­ni­schen Schrei­ben an der Hoch­schule der Künste Ber­lin zu. Es folg­ten Tätig­kei­ten als freie Jour­na­lis­tin, Pro­gramm- und Regie­as­sis­ten­tin beim ARD-Fern­se­hen und als Dreh­buch­lek­to­rin für Pro­duk­ti­ons­fir­men und Sen­der. Seit 1998 ist sie als Dreh­buch­au­to­rin tätig und erhielt für ihre Werke – u.a. die Serie „Weissensee“(ARD) und die Mehr­tei­ler „Ku´damm 56/59/63“ (ZDF) – zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen wie den Deut­schen Fern­seh­preis, den Grimme-Preis und den Preis der Autoren­stif­tung Frank­furt. Die Ama­zon-prime Serie „Wir Kin­der vom Bahn­hof Zoo“ ent­wi­ckelte Annette Hess als lei­tende Autorin. Im Sep­tem­ber 2018 erschien Hess‘ ers­ter Roman ‚Deut­sches Haus’, auf des­sen Grund­lage sie eine Fern­seh­se­rie ent­wi­ckelte. Im Januar 2026 fei­erte die 4. Staf­fel der Ku’damm-Reihe im ZDF, die Hess als Show­run­nerin und Co-Regis­seu­rin ver­ant­wor­tet, ihre Premiere.

 

Ver­an­stal­tungs­da­tum: 21.05.2026

Ver­an­stal­tungs­zeit­raum: 19:00 – 21:00 Uhr

Ort: Stein­tor­wall 14, 38100 Braun­schweig, Städ­ti­sches Museum Braunschweig

Art der Ver­an­stal­tung: Lesung

Thema der Ver­an­stal­tung: Annette Hess´ Roman „Deut­sches Haus“ spielt in Frank­furt im Jahr 1963 und behan­delt den ers­ten Ausch­witz­pro­zess, bei dem Fritz Bauer Gene­ral­staats­an­walt war. Ange­klagt wur­den Wach­leute und SS-Ange­hö­rige, die im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ausch­witz für unzäh­lige Morde ver­ant­wort­lich gewe­sen waren. Zum ers­ten Mal wurde in der Öffent­lich­keit umfas­send über Ausch­witz berichtet.

Ver­an­stal­tungs­typ: Öffent­li­che Veranstaltung

Insti­tu­tion: Städ­ti­sches Museum Braun­schweig & Zen­tral­rat der Juden in Deutschland


Web­site: staedtisches.museum@braunschweig.de
Kon­takt: Dr. Peter Joch, Peter.Joch@braunschweig.de
Social Media Kanäle: https://www.instagram.com/staedtischesmuseumbraunschweig/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von |2026-05-11T11:06:12+02:00Mai 11th, 2026|Kommentare deaktiviert für Autorin Annette Hess liest aus ihrem Roman „Deut­sches Haus“ im Rah­men der Aus­stel­lung „Mit eige­ner Stimme. 75 Jahre Zen­tral­rat der Juden in Deutschland“