Abschluss­ver­an­stal­tung der Gesprächs­reihe „Gesell­schaft gemein­sam gestal­ten – Der Bei­trag von Reli­gion und Kul­tur“

Die Frage nach gesell­schaft­li­chem Zusam­men­halt ist keine neue, in letz­ter Zeit scheint sie jedoch wie­der ver­stärkt in den Vor­der­grund zu rücken, augen­schein­lich aus­ge­löst durch Über­le­gun­gen zu Wer­ten und Kul­tur, die das Zusam­men­le­ben defi­nie­ren und gestal­ten.

Mit zuneh­men­der Wahr­neh­mung von Viel­falt und Plu­ra­li­tät in der Gesell­schaft eröff­nen sich zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, die­sen Fra­gen auf den Grund zu gehen: diverse Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, Kul­tu­ren, Eth­nien, soziale Hin­ter­gründe etc. bie­ten unter­schied­li­che und manch­mal neue Per­spek­ti­ven und Ansich­ten auf gesell­schaft­li­che Rea­li­tä­ten und Her­aus­for­de­run­gen. Diese fin­den nicht sel­ten Aus­druck mit dem Medium der bil­den­den, dar­stel­len­den, musi­ka­li­schen oder ande­ren For­men der Kunst und prä­gen Sub­dis­kurse und gesell­schaft­li­che Gesprä­che. Trotz ihrer eigent­li­chen Kom­ple­men­ta­ri­tät wer­den diese ver­schie­de­nen Akteure jedoch manch­mal als kon­trär und gegen­sätz­lich wahr­ge­nom­men. Dass jedoch jede Per­spek­tive einen Teil des gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Mosa­iks dar­stellt und sich sogar ergänzt, ist nicht zu leug­nen. Wie anders soll gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt ent­ste­hen, wenn man die in Deutsch­land leben­den Men­schen nicht als Teil eines Orga­nis­mus sieht, um des­sen Gesund­heit und Wohl­erge­hen man sich als Ein­zel­ner, aber auch zusam­men als Gemein­schaft bemüht?

In einer drei-tei­li­gen Gesprächs­reihe zwi­schen Ver­tre­tern diver­ser Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, Kul­tur­ein­rich­tun­gen, Sti­pen­dia­ten der Begab­ten­för­de­rungs­werke und Kunst­schaf­fen­den hat man sich die­ser Fra­ge­stel­lung ange­nä­hert und einige Ergeb­nisse zusam­men­ge­tra­gen.

Wir laden Sie herz­li­che zur Vor­stel­lung der Ergeb­nisse und zum Mit­dis­ku­tie­ren ein. 
Um Anmel­dung an veranstaltung@bahai.de wird gebe­ten.

12. Novem­ber 2019, 11:00 – 16:30 Uhr (Ankunft ab 10.30 Uhr)
Neue Mäl­ze­rei, Frie­den­straße 91, 10249 Ber­lin

Kom­men Sie mit Betei­lig­ten und Input­ge­bern ins Gespräch:

  • Prof. Dr. Ketevan Gur­chiani, Ilja State Uni­ver­sity
  • Ulrich Khuon, Inten­dant Deut­sches Thea­ter
  • Albert Schmitt, Geschäfts­füh­rer Deut­scher Kam­mer­phil­har­mo­nie Bre­men
  • Mode­ra­tion: Fatema Mian, Bay­ri­scher Rund­funk

Am Nach­mit­tag fin­den ver­schie­dene Work­shops statt, an denen Sie gern teil­neh­men kön­nen. Nähere Infor­ma­tio­nen fol­gen in Kürze.

Die Ver­an­stal­tungs­reihe fand in Koope­ra­tion mit der Bahá’í-Gemeinde in Deutsch­land, der Bun­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung und den Dia­log­per­spek­ti­ven des Ernst Lud­wig Ehr­lich Stu­di­en­werks statt.

Von |2019-11-13T09:31:37+01:00Oktober 25th, 2019|Kommentare deaktiviert für Abschluss­ver­an­stal­tung der Gesprächs­reihe „Gesell­schaft gemein­sam gestal­ten – Der Bei­trag von Reli­gion und Kul­tur“