
Prof. Dr. Achim Bonte, geb. 1964 in Karlsruhe, studierte Germanistik und Geschichte an den Universitäten Mannheim, Freiburg/Br. und Basel. Er wurde mit einer Arbeit zur Politischen Kultur in der Weimarer Republik promoviert. Seit 1. September 2021 ist er Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Achim Bonte war in den Jahren 1996 bis 2006 an der Universitätsbibliothek Heidelberg als Wissenschaftlicher Bibliothekar tätig, zuletzt als Stellvertretender Direktor. Von 2006 bis 2021 arbeitete er an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), zunächst als Stellvertreter des Generaldirektors, ab 2018 als Generaldirektor.
Foto: Stabi Berlin

Simone Fleischmann hat in München Hauptschullehramt und Schulpsychologie studiert. Neben ihrer Lehrtätigkeit arbeitete sie als Referentin für regionale und zentrale Fortbildung der Lehrkräfte und Schulleitungen in Bayern und Zweitprüferin an der Ludwig-Maximilians-Universität. Sie publizierte u. a. „Das Methodenhandbuch Grundschule“ und „Was tue ich, wenn … Umgang mit schwierigen Situationen im Grundschulalltag“. In Poing leitete sie fast zehn Jahre lang die größte Grund- und Mittelschule Bayerns. 2015 wurde sie als erste Frau in der Geschichte des Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. (BLLV) Präsidentin. Sie ist stv. Bundesvorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion sowie des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), stv. Vorsitzende des Rundfunkrats des BR und u. a. Mitglied in der Jury des Deutschen Schulpreises.
Foto: BLLV

Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“. Neben Romanen wie „Die Listensammlerin“, „Mehr Schwarz als Lila“ und „Wer wir sind“ schreibt sie Theaterstücke und Hörspiele sowie Beiträge zu gesellschaftlichen Themen, u. a. für SZ und ZEIT. Für ihr Schreiben erhielt sie verschiedene Preise, darunter den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik (2024), und war für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Foto: Charlotte Troll

Hasnain Kazim wurde 1974 in Oldenburg geboren und ist Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Er wuchs in Hollern-Twielenfleth im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, und in Karatschi in Pakistan auf, studierte Politikwissenschaften und schlug eine Laufbahn als Marineoffizier ein. Das journalistische Handwerk lernte er im Schwäbischen, bei der „Heilbronner Stimme“, schrieb unter anderem für das dpa-Südasienbüro in Delhi und von 2004 bis 2019 für den SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE, die meiste Zeit davon als Auslandskorrespondent in Islamabad, Istanbul und Wien. Er lebt als freier Autor in Wien und schreibt unter anderem für ZEIT ONLINE, DIE ZEIT, taz, Süddeutsche Zeitung und den Deutschlandfunk. Kazim hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem „Grünkohl und Curry“, „Plötzlich Pakistan“ und „Krisenstaat Türkei“.
Foto: Peter Rigaud

Sanem Kleff ist Pädagogin, Vorstandsvorsitzende von Aktion Courage e.V. und seit 2000 Direktorin des bundesweiten Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. In dieser Funktion entwickelte sie zahlreiche Konzepte zur Menschenrechtsbildung und Antidiskriminierungsarbeit für die Schulen des Netzwerks und publizierte dazu Bücher, Materialien und Handreichungen. Zuvor arbeitete sie als Hauptschuldlehrerin für die Fächer Deutsch als Zweitsprache und Bildende Kunst und als Dozentin in der Lehrerfortbildung. Seit 1981 war Sanem Kleff zudem in verschiedenen leitenden Funktionen in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft auf Berliner Landes- und Bundesebene tätig.
Foto: Wolfgang Borrs

MinDirig Dr. Robin Mishra ist seit Juni 2025 Abteilungsleiter für Erinnerungskultur beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Zuletzt war er ab 2022 Direktor Kommunikation beim Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv und leitete von 2018 bis 2022 die Stabsstelle Kommunikation und Digitalisierung bei BKM. Zuvor arbeitete der Jurist bei der Deutschen Botschaft in Washington, als Pressesprecher des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und viele Jahre als Journalist.
Foto: BKM

Doreen Siebernik ist stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und leitet seit 2021 den Organisationsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit. In den Jahren 2011 bis 2021 war sie Landesvorsitzende der GEW in Berlin. Zuvor arbeitete sie als Erzieherin, Inklusionspädagogin, Ganztagskoordinatorin in einer bilingualen gebundenen Ganztagsschule in Berlin-Kreuzberg. Darüber hinaus war sie Fortbildnerin, Personalrätin und in den Jahren 2008 bis 2012 Gesamtfrauenvertreterin aller allgemeinbildenden Schulen Berlins.
Foto: GEW/Kay Herschelmann

Henrik Szántó, geboren 1988, ist halb Ungar, halb Finne und lebt als Schriftsteller und Moderator in Hannover. Als Spoken Word-Künstler bespielt Szántó Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Als Referent hält Szántó Seminare zu poetischem und kreativem Schreiben, Auftritt- und Vortragssicherheit und bereitet Bühnen für neue und arrivierte Stimmen. Die Kernthemen seiner Arbeit sind Mehrsprachigkeit, Erinnerungsarbeit und kulturelle Vielfalt. Im August 2025 erschien sein Roman „Treppe aus Papier“ im Blessing Verlag.
Foto: Marvin Ruppert

Olaf Zimmermann ist seit März 1997 Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und seit Dezember 2016 Sprecher der Initiative kulturelle Integration. Er wurde am 21. Februar 1961 geboren, schlug einen zweiten Bildungsweg ein und absolvierte ein Volontariat zum Kunsthändler. Anschließend arbeitete er als Kunsthändler und Geschäftsführer verschiedener Galerien. 1987 gründete er eine Galerie für zeitgenössische Kunst in Köln und Mönchengladbach. Zudem ist er Publizist sowie Herausgeber und Chefredakteur von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates. 2020 wurde er mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Foto: Jule Roehr
