Kippa, Kopftuch, Kreuz: Gehören religiöse Symbole in die Öffentlichkeit?

Programm der ersten Jahrestagung der Initiative kulturelle Integration wurde erweitert

Berlin, den 23.05.2018. Kommende Woche, am Dienstag dem 29. Mai, findet in Berlin die erste Jahrestagung der Initiative kulturelle Integration statt. Ziel der Initiative ist es, wichtige Fragen der kulturellen Integration in einer breiten gesellschaftlichen Debatte zu diskutieren.

 

1. Jahrestagung der Initiative kulturelle Integration

  • Wann: Dienstag, den 29. Mai 2018 10.00 bis 15.30 Uhr
  • Wo: W. M. Blumenthal Akademie, Fromet-und-Moses Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Jüdischen Museum)

 

Die Vorkommnisse der letzten Wochen haben uns veranlasst, unser Diskussionsangebot noch einmal zu erweitern. Unter dem Titel: Kippa, Kopftuch, Kreuz: Gehören religiöse Symbole in die Öffentlichkeit? diskutieren nun zusätzlich am Vormittag: Karin Kortmann (Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken), Aiman Mazyek (Vorsitzender Zentralrat der Muslime) und Milena Rosenzweig-Winter (Präsidiumsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland) (angefragt).

 

Am Nachmittag wird das Thema in einem der Workshops unter dem Titel: Religion: Versöhnerin oder Spalterin? diskutiert mit Dr. Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter EKD), Noreen van Elk (Referentin Katholisches Büro), Ali Ertan Toprak (Vorsitzender Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände) und Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates).

 

Die weiteren Vortragenden sind:

 

  • Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB,
  • Prof. Christian Höppner (Präsident des Deutschen Kulturrates);
  • Staatssekretär Dr. Markus Kerber (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat),
  • Parlamentarische Staatssekretärin Annette Kramme, MdB (Bundesministerium für Arbeit und Soziales),
  • Prof. Dr. Markus Hilgert (designierter Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder),
  • Dr. Alexander Böhne (Stv. Abteilungsleiter Betriebliche Personalpolitik BDA),
  • Astrid Hollmann (Stv. Bundesvorsitzende des deutschen beamtenbundes),
  • Gülsah Tunali (Leiterin Kompetenzzentrum Kulturelle Vielfalt DGB-Bildungswerk),
  • Gabriele Schulz (Stv. Geschäftsführerin Deutscher Kulturrat),
  • Thomas Härtel (Vizepräsident Landessportbund Berlin),
  • PD Dr. Ansgar Klein (Geschäftsführer Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement),
  • Ferda Ataman (Vorsitzende neue deutsche medienmacher),
  • Iva Krtalic (Beauftragte für Integration und kulturelle Vielfalt WDR),
  • Katharina Hölfter (Nachrichtenchefin bento),
  • Anna Maria Wagner (Referentin Deutscher Journalistenverband),
  • Prof. Karl Karst (Programmchef WDR 3),
  • Michaela Fuhrmann (Referentin Zentralrat der Juden),
  • Dagmar Hovestädt (Sprecherin Stasiunterlagenbehörde) und
  • Dr. Klaus Ulrich Werner (Sprecher Deutsche Literaturkonferenz).

 

Während der Tagung stellen Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB und Boris Kochan, Vorsitzender der Jury „Gib mir ein Zeichen“, das neue Zeichen für „Zusammenhalt in Vielfalt“ der Initiative kulturelle Integration der Öffentlichkeit vor.


Sie sind herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen!

 

Der Moderator der Initiative kulturelle Integration, Olaf Zimmermann, sagte: „Religiöse Symbole wie das Kreuz, die Kippa und das Kopftuch lösen zurzeit heftige Reaktionen in der Öffentlichkeit aus. Träger der Symbole werden bedroht, geschlagen und verhöhnt, gleichzeitig muss eines dieser Symbole, das Kreuz, per staatlicher Order in sämtlichen bayerischen Behörden ab dem 1. Juni gut sichtbar im Eingangsbereich angebracht werden. Gehören religiöse Symbole in die Öffentlichkeit? Wie kann dem Antisemitismus und der Islamfeindlichkeit in unserer Gesellschaft wirkungsvoll begegnet werden? Über diese und viele weitere Fragen wird auf der ersten Jahreskonferenz der Initiative kulturelle Integration diskutiert werden. Sie sind herzlich eingeladen mitzusprechen.“

 

 

Das aktualisierte Programm und das Anmeldeformular für die Jahrestagung der Initiative kulturelle Integration können hier als pdf-Datei geladen werden.