Online-Ver­an­stal­tung: „Erin­nern und Geden­ken in Israel, Ruanda und Deutsch­land“

Wann: Mitt­woch, 25.11. und Don­ners­tag, 26.11.2020

Wo: online

Unter dem Titel „Erin­nern und Geden­ken im Län­der­ver­gleich: Israel, Ruanda, Deutsch­land“ lädt der rhein­land-pfäl­zi­sche Land­tag zu einer Online-Ver­an­stal­tung am 25. und 26. Novem­ber 2020 ein. Zwei Tage lang debat­tie­ren Exper­tin­nen und Exper­ten aus Wis­sen­schaft, Poli­tik, von Gedenk­stät­ten und Zivil­ge­sell­schaft aus den drei Län­dern über unter­schied­li­che Erin­ne­rungs­kul­tu­ren. „Die Online-Ver­an­stal­tung beschäf­tigt sich ins­be­son­dere mit fol­gen­den Fra­gen: Wel­che Bedeu­tung hat Erin­nern und Geden­ken? Wel­che Her­aus­for­de­run­gen und wel­che For­men des Erin­nerns gibt es dabei in den drei Län­dern? Und wo kön­nen wir von­ein­an­der ler­nen?“, sagte Land­tags­prä­si­dent Hen­drik Hering. Ins­ge­samt wer­den 28 Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten an der Tagung teil­neh­men. Es wer­den 16 Stun­den Pro­gramm gebo­ten.

Die Kon­fe­renz wird live über­tra­gen über www.erinnern.rlp.de. Geför­dert wird die Ver­an­stal­tung durch die Stif­tung „Erin­ne­rung, Ver­ant­wor­tung und Zukunft“, das Minis­te­rium für Bil­dung Rhein­land-Pfalz sowie das Minis­te­rium des Innern und für Sport Rhein­land-Pfalz. Wei­tere Koope­ra­ti­ons­part­ner sind Givat Haviva, die Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung und der Part­ner­schafts­ver­ein Rhein­land-Pfal­z/­Ru­anda e.V.

Hoch­ka­rä­tige Gäste

Für die Online-Ver­an­stal­tung sind ver­schie­dene digi­tale For­mate geplant wie Vor­träge, Gesprächs­run­den, Pra­xis­aus­tausch sowie die Mög­lich­keit, live Fra­gen zu stel­len. Zuge­sagt haben bereits unter ande­ren der israe­li­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land, Jeremy Nis­sim Iss­ach­ar­off, wie auch der ruan­di­sche Bot­schaf­ter Igor César sowie Minis­ter­prä­si­den­tin Malu Dreyer, der rhein­land-pfäl­zi­sche Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz und die rhein­land-pfäl­zi­sche Bil­dungs­mi­nis­te­rin Ste­fa­nie Hubig. Unter den Exper­ten befin­den sich unter ande­ren Pro­fes­so­rin Aleida Ass­mann, Anglis­tin und Ägyp­to­lo­gin, Dr. Esther Muja­wayo-Kei­ner, Mit­be­grün­de­rin von AVEGA (Asso­cia­tion des Veu­ves du Geno­cide Agahozo) und der israe­li­sche His­to­ri­ker Pro­fes­sor Moshe Zim­mer­mann. Auch Ver­tre­ter der zen­tra­len Gedenk­stät­ten in den drei Län­dern tei­len bei der Ver­an­stal­tung ihr Wis­sen.

Ver­schie­dene Erin­ne­rungs­for­men

„In Israel und Ruanda gibt es ein hohes Inter­esse an der Tagung“, freute sich Land­tags­prä­si­dent Hen­drik Hering, der bereits mehr­fach in Israel und im Jahr 2019 im rhein­land-pfäl­zi­schen Part­ner­land Ruanda zu Gast war. Sei­ner Wahr­neh­mung nach gebe es bei­spiels­weise in Ruanda nicht die­ses Ver­schwei­gen, wel­ches in Deutsch­land die Nach­kriegs­zeit geprägt habe. In Israel und Deutsch­land sei die Erin­ne­rungs­kul­tur wie­derum eine ganz andere.

Wei­tere Infos und Anmel­dung

Den aktu­el­len Stand des Pro­gramms, die Anmel­dung und wei­tere Infor­ma­tio­nen sind zu fin­den unter www.erinnern.rlp.de. Die Teil­nahme ist kos­ten­frei.

Von |2020-11-03T14:12:34+01:00November 3rd, 2020|Kommentare deaktiviert für Online-Ver­an­stal­tung: „Erin­nern und Geden­ken in Israel, Ruanda und Deutsch­land“