„kul­tur­ge­schich­ten“: Schrift­stel­ler Najem Wari im Gespräch mit Michel Abdol­lahi

Der Schrift­stel­ler Najem Wali wurde 1956 im ira­ki­schen Basra gebo­ren und lebt seit sei­ner Flucht 1980 in Deutsch­land. In sei­nen Roma­nen und Erzäh­lun­gen ent­wirft er ein viel­schich­ti­ges Bild sei­ner Hei­mat. In sei­nen jour­na­lis­ti­schen Bei­trä­gen ist er kri­ti­scher Kom­men­ta­tor des gesell­schafts­po­li­ti­schen Gesche­hens in Deutsch­land und der ara­bi­schen Welt.

Mit dem Jour­na­lis­ten Michel Abdol­lahi spricht Najem Wali über seine Bio­gra­fie, sein Werk und die Bedeu­tung kul­tu­rel­ler Viel­falt für unsere Gesell­schaft.

Najem Wali, 1956 im ira­ki­schen Basra gebo­ren, flüch­tete 1980 nach Aus­bruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutsch­land. Heute lebt er als freier Autor und Jour­na­list in Ber­lin. Er war lange Zeit Kul­tur­kor­re­spon­dent der bedeu­tends­ten ara­bi­schen Tages­zei­tung Al-Hayat und schreibt regel­mä­ßig u.a. für die Süd­deut­sche Zei­tung, die Neue Zür­cher Zei­tung und Die Zeit. Von Sept. 2016 bis Aug. 2017 war er Gra­zer Stadt­schrei­ber. Bei Han­ser erschie­nen zuletzt sein Roman Bag­dad Marl­boro (2014), für den er mit dem Bruno-Krei­sky-Preis 2014 aus­ge­zeich­net wurde, sowie Bag­dad (Erin­ne­run­gen an eine Welt­stadt, 2015) und Saras Stunde (Roman, 2018).

Michel Abdol­lahi ist Fern­seh­mo­de­ra­tor und Jour­na­list. Im Iran gebo­ren, 1986 nach Deutsch­land gekom­men, sieht er sich als Deutsch-Ira­ner und über­zeug­ter Ham­bur­ger. Seit 2014 ist er beim NDR als Son­der­re­por­ter tätig. 2016 erhielt er für sei­nen Film­bei­trag Im Nazi­dorf den Deut­schen Fern­seh­preis. Für sein Enga­ge­ment im Poe­try Slam erhielt er 2017 den Ham­bur­ger Gus­taf-Gründ­gens-Preis.

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Von |2019-10-28T17:33:49+01:00Oktober 28th, 2019|Kommentare deaktiviert für „kul­tur­ge­schich­ten“: Schrift­stel­ler Najem Wari im Gespräch mit Michel Abdol­lahi