Inter­na­tio­na­ler Kopro­duk­ti­ons­fonds des Goe­the-Insti­tuts

Inter­na­tio­nale Kopro­duk­tio­nen ste­hen bei­spiel­haft für die part­ner­schaft­li­che und dia­lo­gi­sche Zusam­men­ar­beit. Das Goe­the-Insti­tut will mit dem seit Som­mer 2016 auf­ge­leg­ten Kopro­duk­ti­ons­fonds neue kol­la­bo­ra­tive Arbeits­pro­zesse und inno­va­tive Pro­duk­tio­nen im inter­na­tio­na­len Kul­tur­aus­tausch anre­gen, um die Ent­ste­hung neuer Netz­werke und Arbeits­for­men in glo­ba­len Zusam­men­hän­gen zu unter­stüt­zen und um neue Wege der inter­kul­tu­rel­len Zusam­men­ar­beit zu erpro­ben.

Geför­dert wer­den Kopro­duk­tio­nen von Künst­le­rin­nen und Künst­lern in den Berei­chen Thea­ter, Tanz, Musik und Per­for­mance. Hybride und inter­dis­zi­pli­näre For­mate und die Ver­wen­dung digi­ta­ler Medien kön­nen dabei tra­gende Kom­po­nen­ten dar­stel­len. Der Fonds rich­tet sich an pro­fes­sio­nell arbei­tende Künst­le­rin­nen und Künst­ler bzw. Ensem­bles im Aus­land und in Deutsch­land, die nach­weis­lich nicht über aus­rei­chende Eigen­mit­tel ver­fü­gen, um ihr Vor­ha­ben einer Kopro­duk­tion zu ver­wirk­li­chen.

Mit dem Inter­na­tio­na­len Kopro­duk­ti­ons­fonds möchte das Goe­the-Insti­tut den unein­ge­schränk­ten inter­na­tio­na­len und inter­kul­tu­rel­len Künst­ler­aus­tausch und des­sen Refle­xion unter­stüt­zen. Die Ermög­li­chung eines der­ar­ti­gen Aus­tauschs und die damit ein­her­ge­hende Ver­net­zung unter den Akteu­ren sind dabei ebenso wich­tig wie die ent­ste­hen­den Pro­duk­tio­nen.

Aus der gemein­sa­men Bewer­bung, die vom aus­län­di­schen Part­ner vor­ge­legt wird (Lebens- und Arbeits­mit­tel­punkt im Aus­land), muss klar her­vor­ge­hen, dass bereits gute Arbeits­kon­takte zwi­schen den Part­nern bestehen und ein ech­tes beid­sei­ti­ges Inter­esse an der dia­log­ori­en­tier­ten Pro­duk­tion vor­liegt. Für die Antrags- und Pro­jekt­ent­wick­lung emp­fiehlt die Zen­trale des Goe­the-Insti­tuts mit den ört­li­chen Goe­the-Insti­tu­ten in Kon­takt zu tre­ten.

Der Inter­na­tio­nale Kopro­duk­ti­ons­fonds för­dert Vor­ha­ben, die eine hohe künst­le­ri­sche Qua­li­tät erwar­ten las­sen und eine öffent­li­che Wir­kung haben. Das Arbeits­er­geb­nis soll im Aus­land in einem pro­fes­sio­nel­len Umfeld prä­sen­tiert wer­den, wenn mög­lich auch in Deutsch­land. Eine Bewer­bung beinhal­tet einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Finanz­plan, der neben Dritt­mit­teln auch die sub­stan­ti­el­len Eigen­leis­tun­gen aller betei­lig­ter Pro­jekt­part­ner dar­stellt. Die bean­tragte För­der­summe sollte den Betrag in Höhe von 25.000 € nicht über­stei­gen.

Pro­jekte zwi­schen deut­schen und außer­eu­ro­päi­schen Part­nern, ins­be­son­dere aus Trans­for­ma­ti­ons­län­dern, wer­den bevor­zugt.

Die Pro­jekt­part­ner haben die Auf­gabe, eine aktive, mög­lichst breit ange­legte Öffent­lich­keits­ar­beit zu betrei­ben, in der stets auf die För­de­rung durch den Inter­na­tio­na­len Kopro­duk­ti­ons­fonds des Goe­the-Insti­tuts hin­ge­wie­sen wird. Beide Part­ner soll­ten dar­auf ach­ten, den Pro­jekt­ver­lauf durch Fotos, Videos, Pres­se­be­richte und andere Dar­stel­lungs­for­men inten­siv zu doku­men­tie­ren, so dass eine Prä­sen­ta­tion des Pro­jekts auf der Web­seite des Kopro­duk­ti­ons­fonds mög­lich ist.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Bewer­bungs­pro­zess fin­den Sie hier.

Von |2019-09-27T10:59:51+02:00September 27th, 2019|Kommentare deaktiviert für Inter­na­tio­na­ler Kopro­duk­ti­ons­fonds des Goe­the-Insti­tuts