Kristin Braband 19. Juli 2021 Logo_Initiative_print.png

Hybrid­fes­ti­val und inter­na­tio­nale Kunst­aus­stel­lung: „TRANSITIONS. Fes­ti­val Jüdi­scher Gegenwartskünste“

Wann: Mittwoch, 18.08. bis Freitag, 20.08.

Wo: Holzmarkt Berlin (Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin) und online

Vom 18. bis zum 20. August 2021 findet in Berlin und online „TRANSITIONS. Festival Jüdischer Gegenwartskünste“ statt. Das Festival umfasst Lesungen, Performances, die Ausstellung „TRANSITIONS“, Diskussionen sowie Workshops. Präsentiert werden künstlerische Praxen im Spannungsfeld von Protest und Widerstand, Solidarität und Neugestaltung. Künstler*innen und Publikum sind eingeladen, sich mit gesellschaftlichen Umbrüchen zu beschäftigen und das Potential von Veränderbarkeit zu erkunden.

„Transition beschreibt den Übergangsraum, in dem wir uns gesellschaftlich und politisch befinden. Wie wir jetzt und zukünftig als Gesellschaft und Gemeinschaft leben möchten, ist drängender denn je. Angesichts von Antisemitismus, Rassismus, Frauenhass, der Klimakrise und einer globalen Bewegung hin zu Verengung und Zerstörung, geht DAGESH mit dem Festival einen Weg der künstlerischen Kooperation, der Offenheit und des Mutes zur Gestaltung. Wir möchten vielfältigen jüdischen und nicht-jüdischen Perspektiven eine Bühne bieten, wehrhafte Kunst feiern und Möglichkeiten zeigen, gesellschaftlichen Wechsel pluralistisch und gemeinsam zu gestalten“, erklären Julia Y. Alfandari und Jo Frank, Organisator*innen und Kurator*innen des Festivals.

Rund 50 Künstler*innen – jüdisch, nicht-jüdisch, (post-)migrantisch, feministisch, Schwarz, of Color, queer – geben Einblicke in ihre Arbeit. Ein Schwerpunkt des Festivals liegt auf der Performancekunst mit u. a. Layla Zami, Oxana Chi und dem Rroma Aether Klub Theater. Ein literarischer Staffellauf mit Fatma Aydemir, Max Czollek, Esther Dischereit, Tomer Gardi, Swantje Lichtenstein, Cemile Sahin, Hengameh Yaghoobifarah u. A. feiert Literatur als politische Praxis. Kurator*innen des Festivals sind Layla Zami und Oxana Chi (Performance), Julia Y. Alfandari (Diskussion/Workshop) sowie Sasha M. Salzmann, Tobias Herzberg und Jo Frank (Literatur).

In Kooperation mit Asylum Arts (USA), dem internationalen Netzwerk jüdischer Künstler*innen, präsentiert DAGESH die Kunstausstellung „TRANSITIONS“. 20 jüdische Künstler*innen aus Europa und dem amerikanischen Kontinent erkunden in eigens für die Ausstellung geschaffenen Kunstwerken den aktuellen Schwellenzustand des Um- und Aufbruchs. Die multimediale Ausstellung verbindet Videoarbeiten, Fotografie und Soundart. Gezeigt werden Arbeiten von u. a. Liliana Farber (Uruguay), Eduard Freudmann (Österreich), Carlos Metta + Aaron Samuels (Mexiko + USA), Tamara Micner (Großbritannien), Nikola Radić Lucati (Serbien). Kurator der Ausstellung ist Daniel Laufer.

Das Festival setzt einen weiteren Akzent auf Diskussionen sowie auf die Vermittlung von Kunst als in die Gesellschaft wirkende Praxis. Workshops für Jugendliche sowie Kunst- und Kulturvermittler*innen laden zu antisemitismus- und rassismuskritischer Kunst- und Kulturvermittlung ein.

Das Festivalprogramm finden Sie hier.

Festivalort ist der Holzmarkt Berlin (Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin). Der Eintritt zum Festival ist frei, eine Online-Anmeldung ist notwendig. Weitere Infos auf der Webseite des Festivals. Ein Großteil der Veranstaltungen wird live auf dem YouTube-Kanal von DAGESH gestreamt.

Das Festival ist eine Zusammenarbeit von und wird gefördert durch die Leo Baeck Foundation, das Auswärtige Amt, die Allianz Kulturstiftung, #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V., das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin und Asylum Arts.

Copyright: Alle Rechte bei Initiative kulturelle Integration

Adresse: https://www.kulturelle-integration.de/termin/hybridfestival-und-internationale-kunstausstellung-transitions-festival-juedischer-gegenwartskuenste/