Hybrid­fes­ti­val und inter­na­tio­nale Kunst­aus­stel­lung: „TRANSITIONS. Fes­ti­val Jüdi­scher Gegenwartskünste“

Wann: Mitt­woch, 18.08. bis Frei­tag, 20.08.

Wo: Holz­markt Ber­lin (Holz­markt­straße 25, 10243 Ber­lin) und online

Vom 18. bis zum 20. August 2021 fin­det in Ber­lin und online „TRANSITIONS. Fes­ti­val Jüdi­scher Gegen­warts­künste“ statt. Das Fes­ti­val umfasst Lesun­gen, Per­for­man­ces, die Aus­stel­lung „TRANSITIONS“, Dis­kus­sio­nen sowie Work­shops. Prä­sen­tiert wer­den künst­le­ri­sche Pra­xen im Span­nungs­feld von Pro­test und Wider­stand, Soli­da­ri­tät und Neu­ge­stal­tung. Künstler*innen und Publi­kum sind ein­ge­la­den, sich mit gesell­schaft­li­chen Umbrü­chen zu beschäf­ti­gen und das Poten­tial von Ver­än­der­bar­keit zu erkunden.

„Tran­si­tion beschreibt den Über­gangs­raum, in dem wir uns gesell­schaft­lich und poli­tisch befin­den. Wie wir jetzt und zukünf­tig als Gesell­schaft und Gemein­schaft leben möch­ten, ist drän­gen­der denn je. Ange­sichts von Anti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus, Frau­en­hass, der Kli­ma­krise und einer glo­ba­len Bewe­gung hin zu Ver­en­gung und Zer­stö­rung, geht DAGESH mit dem Fes­ti­val einen Weg der künst­le­ri­schen Koope­ra­tion, der Offen­heit und des Mutes zur Gestal­tung. Wir möch­ten viel­fäl­ti­gen jüdi­schen und nicht-jüdi­schen Per­spek­ti­ven eine Bühne bie­ten, wehr­hafte Kunst fei­ern und Mög­lich­kei­ten zei­gen, gesell­schaft­li­chen Wech­sel plu­ra­lis­tisch und gemein­sam zu gestal­ten“, erklä­ren Julia Y. Alfan­dari und Jo Frank, Organisator*innen und Kurator*innen des Festivals.

Rund 50 Künstler*innen – jüdisch, nicht-jüdisch, (post-)migrantisch, femi­nis­tisch, Schwarz, of Color, queer – geben Ein­bli­cke in ihre Arbeit. Ein Schwer­punkt des Fes­ti­vals liegt auf der Per­for­mance­kunst mit u. a. Layla Zami, Oxana Chi und dem Rroma Aether Klub Thea­ter. Ein lite­ra­ri­scher Staf­fel­lauf mit Fatma Ayd­e­mir, Max Czol­lek, Esther Dische­reit, Tomer Gardi, Swantje Lich­ten­stein, Cemile Sahin, Hen­g­ameh Yag­hoo­bi­fa­rah u. A. fei­ert Lite­ra­tur als poli­ti­sche Pra­xis. Kurator*innen des Fes­ti­vals sind Layla Zami und Oxana Chi (Per­for­mance), Julia Y. Alfan­dari (Diskussion/Workshop) sowie Sasha M. Salz­mann, Tobias Herz­berg und Jo Frank (Lite­ra­tur).

In Koope­ra­tion mit Asylum Arts (USA), dem inter­na­tio­na­len Netz­werk jüdi­scher Künstler*innen, prä­sen­tiert DAGESH die Kunst­aus­stel­lung „TRANSITIONS“. 20 jüdi­sche Künstler*innen aus Europa und dem ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nent erkun­den in eigens für die Aus­stel­lung geschaf­fe­nen Kunst­wer­ken den aktu­el­len Schwel­len­zu­stand des Um- und Auf­bruchs. Die mul­ti­me­diale Aus­stel­lung ver­bin­det Video­ar­bei­ten, Foto­gra­fie und Sound­art. Gezeigt wer­den Arbei­ten von u. a. Liliana Farber (Uru­guay), Edu­ard Freud­mann (Öster­reich), Car­los Metta + Aaron Samu­els (Mexiko + USA), Tamara Mic­ner (Groß­bri­tan­nien), Nikola Radić Lucati (Ser­bien). Kura­tor der Aus­stel­lung ist Daniel Laufer.

Das Fes­ti­val setzt einen wei­te­ren Akzent auf Dis­kus­sio­nen sowie auf die Ver­mitt­lung von Kunst als in die Gesell­schaft wir­kende Pra­xis. Work­shops für Jugend­li­che sowie Kunst- und Kulturvermittler*innen laden zu anti­se­mi­tis­mus- und ras­sis­mus­kri­ti­scher Kunst- und Kul­tur­ver­mitt­lung ein.

Das Fes­ti­val­pro­gramm fin­den Sie hier.

Fes­ti­val­ort ist der Holz­markt Ber­lin (Holz­markt­straße 25, 10243 Ber­lin). Der Ein­tritt zum Fes­ti­val ist frei, eine Online-Anmel­dung ist not­wen­dig. Wei­tere Infos auf der Web­seite des Fes­ti­vals. Ein Groß­teil der Ver­an­stal­tun­gen wird live auf dem You­Tube-Kanal von DAGESH gestreamt.

Das Fes­ti­val ist eine Zusam­men­ar­beit von und wird geför­dert durch die Leo Baeck Foun­da­tion, das Aus­wär­tige Amt, die Alli­anz Kul­tur­stif­tung, #2021JLID – Jüdi­sches Leben in Deutsch­land e.V., das Bun­des­mi­nis­te­rium des Innern, für Bau und Hei­mat, die Senats­ver­wal­tung für Kul­tur und Europa, Ber­lin und Asylum Arts.

Von |2021-07-21T11:28:52+02:00Juli 19th, 2021|Kommentare deaktiviert für Hybrid­fes­ti­val und inter­na­tio­nale Kunst­aus­stel­lung: „TRANSITIONS. Fes­ti­val Jüdi­scher Gegenwartskünste“