Kristin Braband 7. Januar 2021 Logo_Initiative_print.png

Digi­ta­ler Mer­ca­tor Salon: „Poli­tik gegen Ras­sis­mus – was braucht es und wie kann es gehen?“

Wann: Donnerstag, 14.01.2021, 17 Uhr

Wo: Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners Georg Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Nach unserem ersten Salon mit dem Aktivisten Ali Can freuen wir uns darauf, im zweiten Mercator Salon dieser Reihe Aminata Touré begrüßen zu können. Sie ist Mitglied und Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landtages (Bündnis90/ DIE GRÜNEN) sowie Sprecherin für Migration & Flucht, Antirassismus, Frauen & Gleichstellung, Queer, Religion.

Als jüngste und zugleich erste afrodeutsche Landtags-Vizepräsidentin setzte sie sich in den Verhandlungen des Schwarz-Gelb-Grünen Koalitionsvertrags der schleswig-holsteinischen Landesregierung erfolgreich für einen Landesaktionsplan gegen Rassismus ein, der im ersten Quartal 2021 vorgestellt werden soll.

Daran anknüpfend wollen wir mit ihr diskutieren, welche Erfahrungen sie im Rahmen ihrer politischen Arbeit mit Rassismus gemacht hat. Außerdem fragen wir, wie Politik rassistischer Diskriminierung auf struktureller Ebene entgegenwirken kann. Dazu wollen wir mit Aminata Touré und Ihnen ins Gespräch kommen.

Durch die Veranstaltung führt die Moderatorin und Journalistin Shelly Kupferberg.

Am 18. Februar 2021 setzen wir die Gesprächsreihe fort und sprechen mit Gerald Asamoah, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler, über seine Erfahrungen mit dem Thema Rassismus in Deutschland.

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

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