Digi­ta­ler Mer­ca­tor Salon mit Gerald Asa­moah: „Was kann der Fuß­ball gegen Ras­sis­mus tun?“

Wann: Don­ners­tag, 18.02.2021, 17.00 bis 18.15 Uhr

Wo: online

Was kann der Fuß­ball gegen Ras­sis­mus tun? – Facet­ten des Ras­sis­mus in Deutsch­land – Digi­ta­ler Mer­ca­tor Salon mit Gerald Asamoah

Nach dem gewalt­sa­men Tod des Afro­ame­ri­ka­ners Georg Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, son­dern auch in Deutsch­land öffent­lich inten­siv über Ras­sis­mus und struk­tu­relle Benach­tei­li­gung dis­ku­tiert. Deut­lich wurde dabei, dass Ras­sis­mus viel­schich­tig ist: BIPoC (Black, Indi­ge­nous and People of Color) erle­ben ihn in all­täg­li­chen Begeg­nun­gen, aber auch auf struk­tu­rel­ler Ebene, etwa im Bil­dungs­sys­tem oder dem Arbeits­markt. Im Rah­men einer Mer­ca­tor Salon­reihe möch­ten wir mit unse­ren Gäs­ten ver­schie­dene Per­spek­ti­ven auf das Thema auf­neh­men und gemein­sam mit Ihnen dar­über dis­ku­tie­ren, wie Ras­sis­mus ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den kann.

Aus­gren­zung und Hass: Auch im Fuß­ball kommt es immer wie­der zu ras­sis­ti­schen Vor­fäl­len. Gerald Asa­moah kennt das aus eige­nem Erle­ben. „2006, bei der WM in Deutsch­land, dem Som­mer­mär­chen, war ich Teil die­ser Mann­schaft. Die Leute haben mir zuge­ju­belt. Nach der WM hast Du ein Spiel in Ros­tock und wirst ange­fein­det. Das war bit­ter“, berich­tete er einmal.

Der 43-malige deut­sche Natio­nal­spie­ler ist heute Team­ma­na­ger der Lizenz­spie­ler­mann­schaft des FC Schalke 04. Seit Jah­ren enga­giert er sich gegen Ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung. Wir möch­ten seine Per­spek­tive ken­nen­ler­nen: Was hat er erlebt, als Kind, als Profi, als Natio­nal­spie­ler? Was kann der Sport aus sei­ner Sicht bewir­ken? Und wie schätzt er das Han­deln der Akteure im Fuß­ball ein?

Nach den Salons mit Sozi­al­ak­ti­vist Ali Can und Grü­nen­po­li­ti­ke­rin Ami­nata Touré freuen wir uns auf den drit­ten Mer­ca­tor Salon mit Gerald Asa­moah im Rah­men unse­rer Salon­reihe „Per­spek­ti­ven des Ras­sis­mus in Deutschland“.

Mode­riert wird er von der Jour­na­lis­tin Shelly Kup­fer­berg. Neben zahl­rei­chen Bei­trä­gen für die ARD mode­riert sie seit über 20 Jah­ren ver­schie­dene Kul­tur-, Gesell­schafts- und Buch­ma­ga­zine und arbei­tet als freie Redak­teu­rin für Deutsch­land­ra­dio Kultur.

Wir laden Sie herz­lich ein zu unse­rem digi­ta­len Mer­ca­tor Salon und freuen uns auf einen inten­si­ven Aus­tausch und anre­gende Dis­kus­sio­nen mit Ihnen und unse­ren Gästen.

Pro­gramm

17.00-17.05 Uhr Ein­lass und Begrüßung
17.05-17.45 Uhr Mode­rier­tes Gespräch zwi­schen Shelly Kup­fer­berg und Gerald Asamoah
17.45-18.15 Uhr Mode­rierte Fra­ge­runde über den Chat

Der Salon wird als Video­kon­fe­renz über Micro­soft Teams ange­bo­ten. Einen Link mit ent­spre­chen­der Anlei­tung sen­den wir Ihnen nach Anmel­dung und kurz vor der Ver­an­stal­tung zu. Bitte sen­den Sie uns hierzu bis zum 14.02.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreff­zeile an, dass es sich um den Salon mit Gerald Asa­moah handelt.

Von |2021-02-12T15:28:21+01:00Februar 12th, 2021|Kommentare deaktiviert für Digi­ta­ler Mer­ca­tor Salon mit Gerald Asa­moah: „Was kann der Fuß­ball gegen Ras­sis­mus tun?“