Aus­stel­lungs­för­de­rung der Kul­tur­stif­tung der Län­der: „Kunst schauen“

Die Kul­tur­stif­tung der Län­der för­dert kunst- und kul­tur­his­to­ri­sche Aus­stel­lun­gen mit regio­na­ler Ver­an­ke­rung bei zugleich inter­na­tio­na­ler Bedeu­tung. Anträge kön­nen bis zum 31. März jedes Jah­res digi­tal ein­ge­reicht wer­den.

Seit 2009 stel­len die 16 Län­der ihrer Kul­tur­stif­tung Mit­tel zur För­de­rung kunst- und kul­tur­his­to­ri­scher Aus­stel­lun­gen von über­re­gio­na­ler Strahl­kraft zur Ver­fü­gung. Um die man­nig­fal­ti­gen Kul­tur­land­schaf­ten Deutsch­lands ange­mes­sen zu reprä­sen­tie­ren, wer­den Aus­stel­lungs­vor­ha­ben mit regio­na­ler Ver­an­ke­rung bei zugleich inter­na­tio­na­ler Bedeu­tung unter­stützt. Das Fun­da­ment geför­der­ter Schauen sollte dabei stets die eigene Samm­lung bil­den: Zahl­rei­che Aus­stel­lun­gen wid­me­ten sich des­halb der nicht sel­ten schöne Über­ra­schun­gen ber­gen­den Neu­ent­de­ckung ihrer musea­len Samm­lung. Viel­be­ach­tet waren bei­spiels­weise die große Lan­des­aus­stel­lung Baden-Würt­tem­bergs „Hans Hol­bein d. Ä. – Die Graue Pas­sion in ihrer Zeit“ (Staats­ga­le­rie Stutt­gart, 2010), die Lan­des­schau Sach­sen Anhalts „Der Naum­bur­ger Meis­ter – Bild­hauer und Archi­tekt im Europa der Kathe­dra­len“ (Naum­burg, 2011), „Bernini – Erfin­der des Baro­cken Rom“ (Museum der bil­den­den Künste Leip­zig, 2014), die Retro­spek­tive „Ali­bis – Sig­mar Polke“ (Museum Lud­wig, Köln, 2015) und die kul­tur­ge­schicht­li­che Schau „Homosexualität_en“ (Schwu­les Museum und Deut­sches His­to­ri­sches Museum, Ber­lin 2015). Bis 2005 hatte die Stif­tung bereits rund 250 Aus­stel­lun­gen mit Mit­teln des Bun­des unter­stützt, dar­un­ter die docu­men­tas IX-XI.

Geför­dert wer­den:

  • kunst- und kul­tur­his­to­ri­sche Aus­stel­lun­gen von her­aus­ra­gen­der Bedeu­tung
  • in der Regel mit einem Bud­get über 500.000 €
  • mit regio­na­ler Ver­an­ke­rung bei zugleich inter­na­tio­na­ler Bedeu­tung
  • mit einer The­ma­tik, die ent­wi­ckelt ist aus Phä­no­me­nen, Ereig­nis­sen, Kul­tur­land­schaf­ten, Orten oder Samm­lun­gen in Deutsch­land
  • mit wis­sen­schaft­li­cher Erar­bei­tung durch die aus­stel­lende Ein­rich­tung, aus­ge­hend von den eige­nen Bestän­den, die den Kern oder einen Schwer­punkt der Aus­stel­lung bil­den
  • mit Vor­bild­cha­rak­ter durch eine inter­dis­zi­pli­näre Erar­bei­tung sowie eine besu­cher­ori­en­tierte Prä­sen­ta­tion und Ver­mitt­lung
  • bei denen wis­sen­schaft­li­che Ergeb­nisse und Inves­ti­tio­nen in den Ein­rich­tun­gen dau­er­haft wirk­sam blei­ben

Nicht geför­dert wer­den Aus­stel­lun­gen, die aus­schließ­lich im Aus­land statt­fin­den.

Anträge zur Aus­stel­lungs­för­de­rung sind so früh­zei­tig wie mög­lich – spä­tes­tens bis 31. März jedes Jah­res – digi­tal an die Kul­tur­stif­tung der Län­der zu rich­ten. Bis zum Ende des Jah­res ent­schei­det der Stif­tungs­rat der Kul­tur­stif­tung der Län­der über die För­de­rung.

Dem Antrag sind bei­zu­fü­gen:

  • Aus­führ­li­che Kon­zep­tion und muse­ums­päd­ago­gi­sches Kon­zept (max. 10 Sei­ten)
  • Kos­ten- und Finan­zie­rungs­plan ein­schließ­lich der Eigen­mit­tel und -leis­tun­gen sowie der erwar­te­ten Ein­künfte und der bean­trag­ten und ander­wei­tig bewil­lig­ten För­de­run­gen
  • bebil­derte Objekt­liste

Die Antrags­stel­lung erfolgt aus­schließ­lich digi­tal an KONTAKT@KULTURSTIFTUNG.DE. Anhänge, die das Daten­vo­lu­men von 40 MB über­schrei­ten, sind per Daten­trans­fer­dienst zu sen­den.

Kon­takt

Kul­tur­stif­tung der Län­der
Lüt­zow­platz 9, 10785 Ber­lin
Tel: 030 89 36 35 0
Fax: 030 89 14 25 1
E-Mail: kontakt@kulturstiftung.de

Von |2020-04-02T17:20:19+02:00Februar 27th, 2020|Kommentare deaktiviert für Aus­stel­lungs­för­de­rung der Kul­tur­stif­tung der Län­der: „Kunst schauen“