Kristin Braband 4. November 2019 Logo_Initiative_print.png

„Ande­ren wurde es schwin­de­lig. 1989/90: Schwarz, Jüdisch, Migran­tisch“ – Son­der­aus­stel­lung zum 30. Jah­res­tag des Mau­er­falls

Schwindel statt Freudentaumel, Ausschluss statt Einheit – der Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren wurde nicht von allen nur bejubelt. In migrantischen, Schwarzen und jüdischen Communities kamen Sorgen und Ängste auf. Rassistische Anfeindungen und körperliche Übergriffe begleiteten den Einheitsprozess und die Ausprägung eines neuen deutsch-deutschen Wir-Gefühls. „Anderen wurde es schwindelig.“ zeigt drei künstlerisch-dokumentarische Positionen, die sich mit Erfahrungen und Perspektiven von Schwarzen Menschen und People of Color, Jüdinnen und Juden und Migrantinnen und Migranten auseinandersetzen. Damit spürt die Ausstellung Erinnerungen nach, die in vielen WendeErzählungen ausgelassen werden. Die in den Arbeiten versammelten Geschichten ergeben ein vielschichtiges Bild jenes zentralen Ereignisses der deutschen Zeitgeschichte.

Wann: 6. November 2019 bis 3. Mai 2020

Wo: Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main

Nähere Informationen zur Ausstellung sowie das Begleitprogramm finden Sie hier.

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Adresse: https://www.kulturelle-integration.de/termin/anderen-wurde-es-schwindelig-1989-90-schwarz-juedisch-migrantisch-sonderausstellung-zum-30-jahrestag-des-mauerfalls/