All­ge­meine Pro­jekt­för­de­rung des Fonds Sozio­kul­tur

Die All­ge­meine Pro­jekt­för­de­rung ist das Haupt­för­der­pro­gramm des Fonds Sozio­kul­tur. Es steht unter dem Motto „Wett­be­werb um die bes­ten Pro­jekt­ideen“. Geför­dert wer­den zeit­lich befris­tete und modell­hafte sozio­kul­tu­relle Pro­jekte im gesam­ten Bun­des­ge­biet.

Antrags­fris­ten:

• 2. Mai und 2. Novem­ber eines Jah­res
(Tag, an dem der Antrag spä­tes­tens abge­schickt wer­den muss)

Antrags­summe:

• in der Regel max. 70 % der Pro­jekt­ge­samt­kos­ten,
jedoch mind. 3.000 € – max. 30.000 €

Kos­ten-/Fi­nanz­plan:

• Aus­weis der gesam­ten Kos­ten des Pro­jek­tes im Kos­ten­plan
• Keine Quo­ten­vor­gabe für die Bereit­stel­lung von Eigen- und Dritt­mit­teln
• Dritt­mit­tel müs­sen zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung noch nicht bewil­ligt sein

Pro­jekt­be­ginn:

• Die Vor­ha­ben dür­fen (einschl. der Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten) nicht vor den
Ent­schei­dungs­sit­zun­gen des Fonds-Kura­to­ri­ums begin­nen
• Pro­jekt­start frü­hes­tens Ende Januar bei der Aus­schrei­bung für das 1. Halb­jahr bzw.
Mitte Juli bei der Aus­schrei­bung für das 2. Halb­jahr
• Die Pro­jekt­mit­tel sind nicht an das Haus­halts­jahr gebun­den

Pro­jek­tende:

• Die Pro­jekte müs­sen nicht im lau­fen­den Jahr abge­schlos­sen wer­den

För­der­ent­schei­dung:

• Ca. 8 bis 10 Wochen nach Ablauf der Antrags­fris­ten durch das Gesamt­ku­ra­to­rium des
Fonds Sozio­kul­tur

Was wird geför­dert:

Der Fonds Sozio­kul­tur för­dert zeit­lich befris­tete Pro­jekte, in denen neue Ange­bots- und Akti­ons­for­men erprobt wer­den. Die Vor­ha­ben sol­len Modell­cha­rak­ter besit­zen und bei­spiel­haft sein für andere sozio-kul­tu­relle Akteure und Ein­rich­tun­gen. Damit regt der Fonds einen bun­des­wei­ten Wett­be­werb um die bes­ten Pro­jekt­ideen an. Ob neue For­men der Bür­ger­be­tei­li­gung oder künst­le­ri­sche Impulse im Stadt­teil, die Beschäf­ti­gung mit der eige­nen Geschichte oder Fra­gen von Inte­gra­tion, Thea­ter, Medien, Pop oder Punk, Inter­kul­tur und Inklu­sion, Öko­lo­gie oder Öko­no­mie. Der sozio­kul­tu­rel­len Phan­ta­sie sind keine Gren­zen gesetzt.

Es kön­nen auch grö­ßere Pro­jekte unter­stützt wer­den, die auf­grund ihrer Kon­zep­tion und ihres Umfan­ges eine län­ger­fris­tige (mehr­jäh­rige) Zeit­pla­nung erfor­dern. Die För­de­rung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durch­füh­rungs­phase des Pro­jek­tes begrenzt, son­dern kann auch die Phase der Kon­zept­ent­wick­lung ein­be­zie­hen. Vor­aus­set­zung für sol­che För­de­run­gen ist, dass die Vor­ha­ben beson­de­ren qua­li­ta­ti­ven Ansprü­chen genü­gen und geeig­net sind, die Bedeu­tung der Sozio­kul­tur für das kul­tu­relle Leben in der Öffent­lich­keit dar­zu­stel­len.

Wer kann För­der­mit­tel bean­tra­gen?

Um Pro­jekt­mit­tel kön­nen sich Initia­ti­ven, Ver­eine, Ein­zel­per­so­nen, Gesell­schaf­ten des Bür­ger­li­chen Rech­tes, gemein­nüt­zige Gesell­schaf­ten mit beschränk­ter Haf­tung, Unter­neh­mer­ge­sell­schaf­ten und auch öffent­li­che Ein­rich­tun­gen bewer­ben. Aller­dings haben freie Trä­ger der Kul­tur­ar­beit Vor­rang vor öffent­li­chen Antrag­stel­lern.

Nähere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Von |2020-03-03T17:23:57+01:00März 3rd, 2020|Kommentare deaktiviert für All­ge­meine Pro­jekt­för­de­rung des Fonds Sozio­kul­tur