medius – Preis für inno­va­tive, wis­sen­schaft­li­che und pra­xis­ori­en­tierte Abschluss­ar­bei­ten

Die Frei­wil­lige Selbst­kon­trolle Fern­se­hen (FSF), die Gesell­schaft für Medi­en­päd­ago­gik und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur (GMK), die Medi­en­an­stalt Ber­lin-Bran­den­burg (mabb) sowie das Deut­sche Kin­der­hilfs­werk
(DKHW) ver­ge­ben seit 2008 den medius, einen Preis für inno­va­tive, wis­sen­schaft­li­che und pra­xis­ori­en­tierte Abschluss­ar­bei­ten. Der Preis kon­zen­triert sich auf den Trans­fer zwi­schen Wis­sen­schaft
und Pra­xis, för­dert inter­dis­zi­pli­näre und inter­na­tio­nale Per­spek­ti­ven.

Aus­ge­zeich­net wer­den Abschluss­ar­bei­ten aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum, die sich mit inno­va­ti­ven Aspek­ten aus dem Medi­en­be­reich, der Päd­ago­gik oder dem Jugend­me­di­en­schutz aus­ein­an­der­set­zen.

Im Vor­der­grund ste­hen drei Kri­te­rien:
1. Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät: Impulse, die Medi­en­theo­rie und -pra­xis mit ande­ren Dis­zi­pli­nen, z.B. der Sozi­al­päd­ago­gik oder Schul­päd­ago­gik, ver­knüp­fen
2. Theo­rie-Pra­xis-Ver­bin­dung: Die sinn­volle Ver­bin­dung und kri­ti­sche Refle­xion von Medi­en­theo­rie
und -pra­xis, eine Beschäf­ti­gung mit der Lebens­welt von Kin­dern und deren Chan­cen­gleich­heit sowie
ihrer Par­ti­zi­pa­tion an gesell­schaft­li­chen Pro­zes­sen ist hier­bei in beson­de­rem Maße erwünscht
3. Inter­na­tio­na­li­sie­rung: Arbei­ten, die unter Berück­sich­ti­gung der inter­na­tio­na­len For­schungs­lage
die aktu­elle Medi­en­ent­wick­lung reflek­tie­ren

Es kön­nen Arbei­ten von Fach­hoch­schu­len und Hoch­schu­len ein­ge­reicht wer­den, die im Jahr der Aus­schrei­bung oder im Vor­jahr abge­schlos­sen wor­den sind sind (i.d.R. BA, Mas­ter, Magis­ter, Diplom,
Staats­ex­amen). Vor­schlags­be­rech­tigt sind die betreu­en­den Dozen­tin­nen und Dozen­ten. Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten kön­nen ihre Arbeit auch selbst ein­rei­chen, wenn sie den Nach­weis erbrin­gen, dass diese mit „sehr gut“ bewer­tet wor­den ist.

  • Bewer­bungs­un­ter­la­gen:
  • Begrün­dung, warum die Arbeit für den medius vor­ge­schla­gen wird
  • ein- bis zwei­sei­tige Zusam­men­fas­sung der Arbeit
  • Gut­ach­ten der Dozen­tin bzw. des Dozen­ten (soweit vor­han­den)
  • Abschluss­ar­beit als PDF-Datei oder in gedruck­ter Form

Ein­sen­de­schluss ist jeweils der 30. Novem­ber. Ein­ge­reicht wer­den kön­nen die Bewer­bun­gen bei der mabb (Post­adresse siehe unten), vor­zugs­weise per Mail unter medius@mabb.de.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Preis­trä­ger/-innen ver­teilt wer­den. Außer­dem kön­nen die Preis­trä­ger/-innen ihre Arbeit in Publi­ka­tio­nen der FSF (Blog, Fach­zeit­schrift tv dis­kurs) vor­stel­len.

Die Jury setzt sich zusam­men aus Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren the­men­re­le­van­ter Fach­rich­tun­gen sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Orga­ni­sa­tio­nen, die den Preis ver­ge­ben.

Der medius wird jähr­lich im Rah­men einer Medi­en­fach­ta­gung in Ber­lin ver­lie­hen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Von |2019-07-16T11:53:57+02:00Juli 16th, 2019|Kommentare deaktiviert für medius – Preis für inno­va­tive, wis­sen­schaft­li­che und pra­xis­ori­en­tierte Abschluss­ar­bei­ten