Ist die inner­deut­sche Inte­gra­tion gelun­gen?

Oder haben wir sie ver­geigt? Am Sams­tag, den 9. Novem­ber 2019 fei­ern wir 30 Jahre Fried­li­che Revo­lu­tion – Mau­er­fall. Doch wie steht es um das Ein­heits­ge­fühl in der Bun­des­re­pu­blik knapp 30 Jahre nach dem Eini­gungs­ver­trag, wel­cher am 3. Okto­ber 1990 in Kraft trat?

Unter­schiede gibt es zwi­schen Ost- und West­deutsch­land immer noch. Die Land­tags­wah­len in Bran­den­burg, Sach­sen und Thü­rin­gen haben zuletzt gezeigt, dass die poli­ti­sche Unzu­frie­den­heit beson­ders in den ost­deut­schen Bun­des­län­der groß ist. Doch die Dif­fe­ren­zen sind nicht nur im poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen, son­dern auch im gesell­schaft­li­chen Bereich zu ver­or­ten.

Seit der Wie­der­ver­ei­ni­gung ist eine ganze Genera­tion auf­ge­wach­sen, die mit der Tei­lung Deutsch­lands nie in Berüh­rung kam und auch keine Erin­ne­run­gen mehr an diese Zeit hat. Wie geht man damit um? Wie kann man die Erin­ne­rung an ein geteil­tes Deutsch­land auch kom­men­den Genera­tio­nen ver­mit­teln? Fra­gen, denen man sich auf allen Ebe­nen – Poli­tik, Wirt­schaft, Gesell­schaft – aber auch in der Initia­tive kul­tu­relle Inte­gra­tion wid­men wird.

Foto: Kunst­in­stal­la­tion „Visi­ons in Motion“ von Patrick Shearn am Bran­den­bur­ger Tor anläss­lich 30 Jahre Fried­li­che Revo­lu­tion – Mau­er­fall